Aug.

23

Ursel und Christin

Heute steuert Christine das Schiff gekonnt an der Südküste von Folegandros entlang.

Steuerfrau Christine

Steuerfrau Christine

Sobald wir aus dem Windschatten der Insel sind, setzt die mittlerweile gut eingespielte Crew die Segel.

Segel setzten

Segel setzten

Jetzt haben sich alle das Frühstück verdient.

Bordfrühstück auf VAVA-U

Bordfrühstück auf VAVA-U

Wir segeln nordöstlich nach Sikinos. Auf der Ostseite der Insel lassen wir in der Hafenbucht von Alopronia (Skala) den Anker fallen. Am Fuße der Berge liegen die üblichen weißen Häuser, ein schöner Sandstrand und etliche Tavernen.

Skala auf Sikinos

Skala auf Sikinos

Skala auf Sikinos

Skala auf Sikinos

Das Ankermanöver ist aber noch nicht beendet. Joachim soll die Landleine befestigen. Gut, dass er vorher den Palstek geübt hat.

Knotenstunde

Knotenstunde

Jetzt schwimmt er schnell zum Ufer und bewegt sich dann sehr gekonnt, mit festen Schuhen und Handschuhen ausgerüstet, auf den Felsen. Der Palstek sitzt, der Skipper ist zufrieden.

Landleinen-Mann-Joachim

Landleinen-Mann-Joachim

Jetzt ist wieder faulenzen angesagt. Beim Schnorcheln entdecken wir nicht nur einen toten Rochen unter dem Boot, sondern auch richtig viele Fische, wenn sie auch nur sehr klein sind.

Für das Abendessen haben wir uns einen ganz besonderen Platz ausgesucht. Auf der Westseite der Insel liegt mitten im Rebhang eine Winery, doch vorher warten wir auf den Bus.

warten auf den Bus Sikinos

warten auf den Bus Sikinos

Winery Sikinos

Winery Sikinos

Bei einem kühlen Glas Weiß- und Rosèwein genießen wir den Sonnenuntergang über dem Meer.

Sonnenuntergang Sikinos

Sonnenuntergang Sikinos

Winery Sikinos

Winery Sikinos

Die Rückfahrt mit dem Bus gestaltet sich wieder etwas schwierig, aber Martin sorgt nicht nur dafür, dass wir alle mitkommen, sondern dass der Bus auch zum richtigen Ziel fährt.

Aug.

22

Ursel und Christin

Heute lichten wir den Anker schon vor dem Frühstück. 22 Seemailen motoren und segeln wir auf fast direkten Weg von West nach Ost. Es ist eine ruhige Fahrt, wo sich jeder vergnügen kann, wie er will. Das Ziel ist Folegandros, eine der kleineren Kykladeninseln. Der Anker fällt vor Angali an der Westseite der Insel.

Vathy auf Folegandros

Vathy auf Folegandros

Nach einem erfrischenden Bad im Meer und einem kleinen Imbiss beginnt unser Landabenteuer. Der Busfahrplan hat sich geändert, aber wir sind rechtzeitig da. Unser Ziel ist wie immer die Chora. Aufgrund ihrer Lage zählt sie zu den schönsten Kykladenorten. Die weißen Häuser liegen direkt an der fast senkrechten Felskante 150 m über dem Meer.

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Folegandros on the Top

Folegandros on the Top

Der Ausblick reicht uns natürlich nicht. Wir erklimmen auf einem steil ansteigenden, gepflasterten Serpentinenweg den höchsten Punkt, wo die weithin sichtbare Panagia-Kirche steht. Was für ein Ausblick!

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Folegandros Kirchen

Folegandros Kirchen

 

Der Heimweg gestaltet sich etwas schwierig – es gibt nur ein Taxi auf der Insel und das ist für zwei Stunden ausgebucht. Der Busfahrplan hat sich jetzt aber zu unseren Gunsten geändert. Um 19:30 fährt doch noch ein Bus.

Obwohl die leckeren Hähnchenschenkel mit Reis und Gemüse einen Ouzo fordern, verzichten wir heute darauf und spielen Uno. Sieger ist natürlich der Skipper.

Ankerplatz bei Nacht

Ankerplatz bei Nacht

Aug.

21

Ursel und Christin

Nach dem Frühstück füllen wir unsere Vorräte auf, dazu gibt es noch ein paar Leckerli aus der Bäckerei.

Der Wind ist fast eingeschlafen, sodass wir 19 Seemeilen motoren. Joachim fährt die VAVA-U sicher aus der Bucht raus und umschifft an der äußersten nordwestlichen Spitze von Milos am Kap Vani zwei markante Felsen.

Kap Vani auf Milos

Kap Vani auf Milos

Weiter geht‘s entlang der Westküste von Milos. Durch die vulkanische Tätigkeit der Insel sind die Küsten von Felsformationen aus Bimsstein und Lava geprägt. Es gibt viele kleine Buchten mit Höhlen und versteckten Ankerplätzen.

Westküste Milos

Westküste Milos

Der eindrucksvollste Platz ist Kleftiko an der Südküste. Hohe, fast senkrechte Steilwände aus weißem Bimsstein mit davor gelagerten Felstürmen prägen die Küste. Dazwischen sind offene Höhlen mit Badeplätzen entstanden.

Ormos Kleftiko

Ormos Kleftiko

Wir nutzen die Gelegenheit für einen ausführlichen Schnorchelgang. Es gibt auch einige wenige Fische. Weiter geht es zu unserem Ankerplatz „Ormos Provato“, eine weite Bucht mit Sandstrand.

Abends in Ormos Provatas

Abends in Ormos Provatas

Wir bleiben heute an Bord und gehen sooft ins Meer, bis die Hitze nachlässt.

Abends in Ormos Provatas

Abends in Ormos Provatas

Aug.

20

Ursel und Christin

Früh am Morgen werden wir durch die lauten Ansagen eines Kreuzfahrtschiffes geweckt.

Platy Gialos am Morgen

Platy Gialos am Morgen

Martin ist hellwach und besorgt uns frisches Brot zum Frühstück.

Dann geht’s los mit Großsegel und Genua 24 Seemeilen Richtung Südost nach Milos. Der Wind hat sich auf 3 bis 4 Bft. reduziert.

Segeln

Segeln

Die Einfahrt in die riesige runde Bucht von Milos ist sehr beeindruckend. Auf der Ostseite thronen oben auf dem Felsen die weißen Häuser von Plaka, unten sieht man die bunten Häuschen, die den Fischern als Wohnhaus und Garage für ihre Boote dienen.

Blick zur Plaka auf Milos

Blick zur Plaka auf Milos

Am Kai der Uferstraße von Adamas zeigt die Crew ihr Können mit einem perfekten Anlegemanöver (natürlich unter der Anleitung des Skippers).

Am späten Nachmittag fahren wir mit dem Bus zu der schon bei der Einfahrt erblickten Inselhauptstadt Plaka. Über verwitterte Stufen steigen wir 280 m höher, um mit einem fantastischen Ausblick über den Norden von Milos belohnt zu werden.

Blick über Milos

Blick über Milos

Beim Gang durch die verwinkelten alten Gassen von Plaka werden wir von den Klängen einer Bouzouki auf einen Kirchplatz mit Sonnenuntergangspanorama geführt.

Sonnenuntergang Milos

Sonnenuntergang Milos

Drei junge Leute spielen nicht nur Musik von Theodorakis und „Ein Schiff wird kommen“, sondern auch Werner hat mit „Ximeroni, Ximeroni,…..“ einen Liveauftritt. Großer Beifall!

Werner mit Musikern

Werner mit Musikern

Die Sonne ist untergegangen. Wir können einer der engen Gassen nicht nur die Vorspeisen genießen, sondern auch noch junge Griechinnen bewundern.

Taverne in der Plaka Milos

Taverne in der Plaka Milos

Aug.

19

Ursel und Christin

Unser heutiges Ziel ist Siphnos. Wir segeln an der Südküste von Desphotiko entlang und dann Richtung Westen. Der Wind hat zwar etwas nachgelassen, aber 6 Bft. sind es wohl immer noch. Die kurzzeitige Höchstgeschwindigkeit von VAVA-U liegt bei 11 Knoten. Die Crew ist begeistert von Wind und Wellen. Bei dieser Geschwindigkeit erreichen wir schon mittags Platy Gialos, eine Bucht an der Südostküste von Siphnos. Vor uns liegt eine große Olivenbaumebene mit einem langen Sandstrand mit mehreren Tavernen und kleineren Hotels in der üblichen würfelförmigen Kykladen-Architektur.

Ormos Platy Gialos

Ormos Platy Gialos

Hier finden wir auch schnell wieder eine Busverbindung nach der Inselhauptstadt Apollonia, wo wir nach Kastro umsteigen. Schon bei der Anfahrt beeindruckt Kastro durch seine Lage auf einem Felsen ungefähr hundert Meter über dem Meer.

Kastro

Kastro

Wir umrunden die frühere Inselhauptstadt auf einem Panoramaweg, auf der einen Seite liegen die alten Wallhäuser, auf der anderen haben wir den Blick auf das Meer mit malerischen Felsbuchten und kleinen Kirchen.

Kapelle Kastro

Kapelle Kastro

Im Inneren des Ortes wurden beim Bau der Häuser teilweise antike Säulen verwendet und auf den mit Schiefer gepflasterten Straßen findet man auch noch Sarkophage.

antike Säulen

antike Säulen

Sarkofarg

Sarkofarg

Wir sind begeistert von dieser kleinen venezianischen Wehrsiedlung oberhalb des Meeres.

Gasse in Kastro

Gasse in Kastro

Die Rückfahrt mit dem Taxi (15,00 Euro) ist nicht viel teurer als der Bus.  Ein erfrischendes Bad im leicht abgekühlten Meer macht uns wieder munter.

In Platy Gialos finden wir unter Tamarisken ein Restaurant mit den üblichen leckeren griechischen Vorspeisen, verschiedenen Lammgerichten und frischen Seebrassen. Ein Absacker an Bord (die Ouzo-Flasche ist leer) und alle fallen ermattet in ihre Kojen.

Taverne Platy Gialos

Taverne Platy Gialos