Okt.

23

Zwei Gewitter und viel Regen gab es in der Nacht, aber der stürmische NW-Wind war nur schwach.

Trotzdem wird wohl die für heute früh angekündigte Fähre nicht kommen und wir bleiben etwas länger liegen um eine kleine Wanderung zu unternehmen.

Wanderwege bei Fiscardo auf Keffalonia

Wanderwege bei Fiscardo auf Keffalonia

Drei Wanderpfade hat die Gemeinde Fiscardo gekennzeichnet und deren sehr gute Wegbeschreibung im Dorf ausgehängt. Wir machen die mittlere grüne Runde, die allerdings jetzt blau-weiß gekennzeichnet ist.

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Wanderpfad GRÜN

Wanderpfad GRÜN

Zurück auf VAVA-U lassen wir noch ein kleines Gewitter und heftigen Regen vorüber ziehen bevor es auf geht in Richtung Nordost nach Meganissi.

 

Regen-Durchzug in Fiscardo

Regen-Durchzug in Fiscardo

Gleich hinter der Hafenausfahrt setzten wir Segel, Groß im ersten Reff und Fock.
Der Wind bläst mit etwa 25 Knoten und schiebt VAVA-U auf Halbwindkurs durch die 3-4m hohe Dünung, die noch vom gestrigen NW-Sturm ausläuft.

Einige fette Wellen klatschen gegen die Bordwand und überspülen das Deck. Aber VAVA-U und diesmal auch die Crew bleiben unbeeindruckt von diesem Schauspiel bei bis zu 11,7 Kn Fahrt.

Welle

Seegang und Spriztwasser

Seegang und Spriztwasser

Nach gut einer Stunde sind wir dann schon in der Landabdeckung von Lefkas müssen in der Durchfahrt bei Meganisi sogar den Motor zu Hilfe nehmen weil der Wind eine Pause macht.

Im Meganisi-Kanal

Im Meganisi-Kanal

Schließlich ankern wir ganz allein, mit den letzten Sonnenstrahlen, die uns den ganzen Weg begleitet haben, in der Ambelike Bucht auf Meganisi und bringen eine Landleine aus. Christoph ist der mutige Landleinenschwimmer, der nach vollendeter Tat feststellt, dass es im Wasser heute viel wärmer sei.

Landleine ausgebracht

Landleine ausgebracht

 

Okt.

22

Gleich nach dem Frühstück steht erst mal die Reparatur der Schaltelektronik auf dem Programm.

Der Fehler ist schnell gefunden: ein sich gelockerter Kabelschuh und eine lose Madenschraube auf  der Welle vom Potentiometer. –  also alles wieder gut.

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Schaltelektronik-Reparatur

Schaltelektronik-Reparatur

Nun bleibt für heute noch Zeit genug für den Besuch des Melissani-Lake, ein unterirdischer Süßwasser See in der Nähe und eine kleine Starndwanderung.

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Melissani-Lak auf Keffaloniae bei Sami

Melissani-Lak auf Keffaloniae bei Sami

Strandwanderung

Strandwanderung

 

Nach einem kleinen Snack im Hafenbistro legen wir ebenso wie die Fähre gen Norden in Richtung Fiscardo ab.

Es weht heute wieder der vorhergesagte Wind und so können wir bis zum Hafen Fiscardo die Segel stehen lassen. Platz finden wir in dem fast immer vollen kleinen Hafen an der Fährmole die im Herbst nicht mehr jeden Tag kommt. So liegen wir gut für den in der Nacht angekündigten Nordsturm vor Buganker und Heckleinen.

Liegeplatz an Fährmole Fiscardo

Liegeplatz an Fährmole Fiscardo

Vor dem Einkehrschwung besuchen wir auf einem kurzen Wanderweg noch den Leuchtturm am Buchteingang von Fiscardo.

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Leuchtturm Fiscardo auf Keffalonia

Leuchtturm Fiscardo auf Keffalonia

Später sitzen wir gut und trocken  in der überdachten Taverne während es draußen kurz wie aus Eimern schüttet und sich ein heftiges Gewitter über Ithaka breit macht

Ellis-Taverne Fiscardo

Ellis-Taverne Fiscardo

Gewitter über Ithaka

Gewitter über Ithaka

 

Okt.

21

Die Frühstückseier sprudeln ich Topf und die Sonne lacht – nur der Wind schläft noch.

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Frühstück bei Sonnenschein

Frühstück bei Sonnenschein

An sich wollen wir heute bis zum etwa 40 sm entfernten Sami auf Keffalonia um dort die Tropfsteinhöhle und den kleinen Bergsee zu besichtigen.

Hinter uns liegt der der mit vielen Pfahlbauten besäumte Kanal. Viele der Häuser, die früher als einfache Fischerhütten genutzt wurden dienen nur im Sommer als ausgebaute Ferienhäuser.

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Messologio-Kanal

Messologio-Kanal

Auch die Fischer sind schon früh am Morgen in den flachen Wassern um Messologio unterwegs.

Fischer bei Messologio

Fischer bei Messologio

So langsam wird es wärmer aber der Wind will nicht wirklich aufwachen und so motoren wir über das fast „ölige“ Wasser gen Westen. Weiter entfernt sehen wir durchs Fernglas mal wieder ein paar Delphine, die aber heute keine Lust haben vor dem Bug ihre Runden zu drehen.

Dafür stoppen wir kurz und genießen ein Bad im offenen Meer auf dem Weg nach Keffalonia.

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Badestopp auf dem Weg nach Keffalonia

Badestopp auf dem Weg nach Keffalonia

Kurz vorm Hafen Sami fällt die Steuerelektronik von einem Fahrstand aus und so manövrieren wir etwas umständlich mit nur einer Maschine im Hafen Sami bis wir letztlich längsseits gut liegen.

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Sami Hafen

Sami Hafen

Noch ein kleiner Stadtbummel durch die fast ausgestorbenen Straßen, auf denen es im Sommer anders zu zugehen scheint, dann treffen wir uns in einer kleinen Taverne am Hafen und lassen uns wie üblich bewirten.

Okt.

20

Trizounia am Morgen

Trizounia am Morgen

Unser heutiges Ziel an diesem Sonnigen Tag ist zunächst die Brücke Rio bei Patras. Sie ist mit einer Spannweite von 2252m die zweitgrößte Schrägseilbrücke der Welt und seit 2004 fertig.

Brücke Patras

Brücke Patras

Vielleicht machen wir noch einen kleinen Abstecher nach Navpaktos. Mit leichtem Wind segeln wir gemütlich auf Raumschotkursen durch den Golf von Korinth in Richtung Westen der Rio-Antirio-Brücke entgegen. Nach zwei gemütlichen Halsen erreichen wir die Brücke unter Segeln – dann schläft der Wind ein und wir starten den Motor für die restlichen 22 sm bis Messologio. Brücke Patras unter Segeln_3195

Brücke Patras unter Segeln

Brücke Patras unter Segeln

Ein kurzes Lüftchen lässt uns dann noch mal für ein paar Meilen auf Amwindkurs geräuschlos durch das fast glatte Wasser mit 3-4 Kn dahingleiten.

Sonnenuntergang bei Messologio

Sonnenuntergang bei Messologio

Die flache Landzunge bei Messologio, die durch die kardinale Südtonne gekennzeichnet ist, glitzert in der untergehenden Sonne auf unserm Kurs nach West während es in der Küche schon dampft.

Sonnenuntergang bei Messologio

Sonnenuntergang bei Messologio

Bordküche auf VAVA-U

Bordküche auf VAVA-U

„Pünktlich“ um 20.00 ankern wir dann in der Hafenbucht von Messologio und lassen uns unseren Auflauf schmecken.

Okt.

19

Auch heute sind wir mit Sonnenaufgang wieder an Deck zum Frühstück versammelt.

Und gleich danach funken wir die Kanalbehörde an und fragen wann wir starten können:

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Anfahrt Korinth-Kanal

Anfahrt Korinth-Kanal

„Sofort“ heißt es über Funk und wir gehen Anker auf um zunächst beim „Wärterhäuschen“ anzulegen und die Formalitäten für die Kanaldurchfahrt zu erledigen. 328 € kostet es dieses Jahr für VAVA-U.

Dann sollen wir auch schon los und „full speed“ geben, denn scheinbar wartet auf der anderen Seite schon das nächste Schiff. So haben wir diesmal die Kanaldurchfahrt für uns ganz allein und werden von vielen Schaulustigen, die auf der alten Brücke stehen beobachtet.

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Korinth-Kanal_3

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Druchfahrt Korinth-Kanal

Druchfahrt Korinth-Kanal

Auf der der anderen Seite ist es zunächst Windstill bis wir am Kap Melangavi Segel setzten können und sofort auf über 10 Kn Fahrt in Richtung Trizouna kommen.

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Segeln im Golf von Korinth

Segeln im Golf von Korinth

Kurz vorher haben wir durchs Fernglas auch noch ein paar Delphine beobachten können, die scheinbar beim Frühstück waren. Und später gesellen sie sich doch noch zu uns und spielen vor dem Bug.

Delphine am Bug

Delphine am Bug

Unter vollen Segeln geht’s dann weiter bis Trizounia, wo wir auf der Innenseite der Außenmole einen gut geschützten Platz finden.

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Trizounia

Trizounia

Oben auf der kleinen Bergspitze von Trizounia gibt’s einen schönen Sonnenuntergang zu sehen bevor wir uns in einer der kleinen Tavernen zum Essen niederlassen.

Trizounia

Trizouna am Abend

Trizouna am Abend