Mai

21

Heute waren wir vorerst im letzten Museum in Mulhouse, dem Stoffdruck Museum.

Das Epos der Textilindustrie in Mulhouse beginnt im Jahr 1746, und im 18. Jahrhundert trägt der Druck zum Aufschwung der Stadt bei. Mulhouse und das Elsass werden im folgenden Jahrhundert zum Weltmarktführer für bedruckte Stoffe!

Beheimatet in einem majestätischen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, was mich eigentlich noch mehr fasziniert hat , als die Ausstellung, bietet ein Teil dieser riesigen Sammlung den Besuchern ihre Stücke an.

Mit der Drucktechnik durch Holzbretter und später Kupferwalzen, entschied Mulhouse ab 1746, mit der Herstellung von bunten Stoffen zu beginnen.

Später veränderte das Aufkommen der Walzenmaschinen die Textilindustrie radikal. Dicht gefolgt von der Entwicklung der Chemie, die den Industriellen eine neue Welt zur Verfügung stellt: die synthetischen Farbstoffe.


Leider waren die Erklärungen alle auf Französisch, an den Stoffen und an den Maschinen. Es gibt auch eine Druckvorführung mit den alten Holzbrettern, die hat aber gerade Pause gemacht.

Mai

20

Heute ging’s früh los mit den Rädern auf den Markt. Nach ca 3,5 Kilometern durch die Stadt erreichten wir die Markthalle mit einer riesigen Außenfläche, auf der fast alles angeboten wurde für den täglich Gebrauch. Da wir danach noch ins Museum wollten, sind wir einfach durch die Stände geschlendert und haben uns die Angebote angeschaut. Viel frisches Obst und Gemüse, aber auch frischen Fisch und Fleisch. In der Halle war ein Stand mit griechischen Sachen, da hat Martins Herz gleich höher geschlagen.


Danach ging’s ins Abenteuer Elektrizität im Musée de Electropolis

Zu Beginn erfährt man auf einfache Art und Weise über die Gewinnung von Elektrizität um dann in die Geschichte der Elektrizität einzutauchen. Volta,Tesla, Faraday, etc lassen längst vergessenes Wissen wieder erwachen.

Kinder und Erwachsene erleben hier ein fabelhaftes Abenteuer in der Welt der Elektrizität an einfachen Modellen erklärt.

Die Sammlungen des Museums umfassen mehr als 12 000 Gegenstände, von der elektrischen Batterie bis zur Wasserturbine, von einer elektrostatischen Maschine aus dem 18. Jahrhundert über elektronische Spiele aus dem 20.


Was noch positiv war, die Erklärungen waren in D, Fr und E.
Es gab Vorführungen zum Faradayschen Käfig und zur statischen Aufladung, bei der mir plötzlich die Haare zu Berge standen.

Mai

19

Wir haben uns getrennt.

Aber nur heute :-). Martin wollte ins Eisenbahnmuseum, weil ihn interessiert halt die Technik.

Ich wollte einfach mal gemütlich bummeln und shoppen gehen. In den romantischen Gassen der Altstadt sind so schöne kleine individuelle Geschäfte, die wollten alle von mir erkundet werden. Nebenbei gabs auch noch ein bisschen Kultur, aber viele Sehenswürdigkeiten waren heute am Montag geschlossen.

Ich hab den Tag trotzdem sehr genossen und später beim Kaffeetrinken zurück auf dem Boot haben wir uns gegenseitig unsere Erlebnisse erzählt. Martin von dicken Dampfmaschinen und ich von schönen Wandgemälden usw. Außerdem hab ich eine meiner Errungenschaften gleich an ihm ausprobiert, ein Kopfmassagegerät.

Morgen geht es dann ins Technikmuseum. Wenn schon, denn schon

Mai

18

Heute haben wir einen chilligen Tag gehabt.
Nachmittags hat sich spontan Besuch aus Basel angekündigt. Liebe frühere Mitsegler von Martin sind zum Kaffee aufs Boot gekommen. Das Wetter war sonnig, der Wind nicht zu kalt, deswegen konnten wir schön draußen sitzen. Nach einer Besichtigungstour durchs Schiff gab’s leckeren Schokoladenkuchen von Doris und noch eine Pfirsich Maracuja Torte auf dem Deck. Neben alten Segelgeschichten von früher war unser Besuch begeistert von den regen Aktivitäten rund ums Boot und ließen sich auf so manchen Plausch mit Spaziergängern ein. So ging der Nachmittag wie im Flug vorbei und nach einem kleinen Snack machten sich Doris und Helmut wieder auf den Heimweg ins nahe Basel.

Mai

17

Liebe Blogleser,
Wie gestern schon geschrieben, sind in Mulhouse viele Museen. Deswegen gibt es diese Woche statt Kanalbilder ein bisschen Kultur. Heute waren wir im Historischen Museum Rathaus, das mitten in der Altstadt von Mulhouse liegt.
Das Museum ist sehr schön und hat uns ein bisschen die Lebensart der Elsässer von der Jungsteinzeit bis ins 19. Jahrhundert gezeigt. Man sieht viele liebevolle Details, die leider oft nur auf französisch beschrieben sind.
Dafür ist der Eintritt frei.

Das Musée historique de Mulhouse ist ein städtisches Geschichtsmuseum und Archäologiemuseum . Es ist seit 1969 im Alten Rathaus von Mulhouse untergebracht, einem Renaissancegebäude, das hauptsächlich aus dem Jahr 1552 stammt und seit 1929 als Monument historique geschützt ist.