Aug.

30

Ursel

Es heißt, Bora Bora sei eine der schönsten Inseln der Welt.

 

Dabei meint man sicher nicht nur die grüne Bergsilhouette des halb versunkenen Vulkans sondern vor allem die Lagune.
Wir motoren durch die selbige von der Westseite zur Ostseite der Insel, um in der Nähe der Wasserbungalows einer der Hotels zu ankern.

Das Farbenspiel der Türkistöne der Lagune ist wirklich einmalig schön.
Die von Palmen gesäumten Motus, die die Lagune umgeben, runden das Bild ab.

Später fahren die Einen mit dem Zodiak, die Anderen mit den Kajaks durch die Lagune, um nebenbei die Möglichkeiten eines Hotelbesuchs zu erkunden.
Das Ergebnis ist immer das gleiche, wir trinken den Cocktail besser an Bord, und der Skipper hat auch noch einige Eigenkreationen zu bieten.

Der Abend wird wie zuvor mit zwei Runden Wizzard beendet.
Die Sieger sind leider die Männer.

Aug.

29

Ursel

Der Himmel ist noch bewölkt, also wollen alle lieber ins WLAN Café als zum Schnorcheln.

Aber danach dann geht’s los. Erst eine kleine Tour mit dem Zodiak durch die wieder in allen Türkistönen strahlende Lagune und dann zum richtig guten Schnorchelplatz. In 2-3 m Tiefe gibt es Stachelrochen, soweit das Auge reicht.

Dazwischen ein einsamer Igelfisch und dann werden wir von vier bis sechs Schwarzspitzenhaien umkreist.

Das macht Spaß.

Aug.

28

Ursel

Am frühen Morgen ertönt plötzlich der Ruf „Manta“ und alle sind im Wasser. Es gibt tatsächlich die erhoffte Mantabegegnung.

Nach dem Frühstück segeln wir am Wind die ca. 30 Meilen zurück nach Bora Bora und lassen den Anker an einem Motu auf der Westseite der Insel fallen.

Da unser Versuch, im gegenüberliegenden Hotel einen Sundowner zu trinken, gescheitert ist, verwöhnt uns Martin mit einer seiner Eigenkreationen.

Gut gelaunt und ausgeschlafen spielen wir heute noch eine Runde Wizzard, bei der fast alle Sieger sind.

 

 

Aug.

27

Ursel

Schon vor dem Aufstehen umrundet Gerhard die Insel per pedes, Knappe 10 km in eineinhalb Stunden.

Später besteigt Martin den 370 m hohen Inselberg und wir anderen radeln ruhig mit Badepause um die Insel auf der Küstenstrasse bei der es nur eine kleine Erhebung gibt wo wir schieben müssen.

Dafür wird man mit tollen Ausblicken belohnt. In der üppigen Vegetation versteckt liegen einfache kleine Häuschen, vor denen meist die Einheimischen sitzen.

Den Rest des Tages verbringen wir mit Lesen, Spielen, Schnorcheln und Kochen.

Aug.

26

Ursel

Nach der Einweisung in die Sicherheitsvorschriften auf dem Schiff Motoren wir dreißig Seemeilen gen Westen.

Unser Ziel, die kleine Insel Maupiti, erreichen wir in fünf Stunden.

Ähnlich wie in Bora Bora erhebt sich die Insel aus der türkisblauen Lagune. Hier scheint die Zeit still zu stehen. Im Hauptort gibt es neben Kirche, Feuerwehr und Schule auch einen Fahrradverleih, bei dem wir uns für den nächsten Tag anmelden.