Melanie, Sylvia, Helene, Waldemar
9:30 Uhr hieß es wieder: Pferde satteln und einmal rundherum – dieses Mal um beide Inseln.
Zuerst wurde jedoch ausgiebig bei ‚Schorschi‘ Tamanu-Creme, verschiedene Öle, Vanilleschoten und vieles mehr eingekauft.
Nach nur wenigen Kilometern kam bereits der erste Pareo-Shop – also voll in die Bremsen, Blinker setzen und raus, um die kunstvollen Paréos zu bestaunen.

Der Herr vom ‚Atelier du Pareo‘ verkauft nicht nur die von ihm selbst gestalteten Stücke, sondern auch weitere wunderschöne Kunstwerke und Schnitzereien.
Und so ging es den ganzen Tag weiter: ein paar Kilometer fahren, dann wieder ein Paréo-Atelier, ein Schmucklädchen, eine verführerische Vanille-Boutique, die all zum Einkaufen einluden. Den besten Vanille-Deal haben wir bei ‚Boutique LM Huahine Vanille’ gemacht – Anbau und Verkauf waren sehr professionell und sauber organisiert. Wir hätten auch an einer Führung teilnehmen können, haben aber darauf verzichtet, da wir eine solche bereits bei Noah auf Taha’a gemacht hatten.

Nicht zu vergessen die Kultstätten, die über die Inseln verteilt sind. Huahine ist berühmt für seine Maeva. Das sind große Versammlungshäuser mit hohen Steinmauern, die der Verteidigung dienten. Außerdem dienten die Anlagen für unterschiedlichste Kulte und waren verschiedenen Göttern geweiht. Wir schauten uns das Marae Mata ire a Rahi an, das dem Gott des Lichtes geweiht war. Diese Marae liegen an den schönsten Orten und haben uns dazu geführt in der Lagune und im Pazifik zu baden.







In Fare haben wir praktisch alle Läden und Stände besucht, im Super U noch ein paar Kleinigkeiten als Proviant eingekauft und anschließend im Yachtclub lecker zu Mittag gegessen.


Walde entdeckte zudem eine kleine Galerie, die er natürlich ebenfalls besuchte. Eine sehr spannende Künstlerin: Melanie Shook Dupré.
Walde: „Als ich die Stahltreppe in ersten Stock des Hauses hoch stieg begrüßte mich eine sehr freundliche ältere Dame. Ich habe mir zur Angewohnheit gemacht ein kleines Kunstwerk aus dem Urlaubsland zu erwerben, um eine Erinnerung an die dortige Zeit mit nach Hause zu nehmen.
Die Künstlerin malt auf Aquarell und Öl, und hatte auch einige Kohlezeichnungen ausgestellt. Sie erstellt viele Motive aus ihrer Umgebung, ziemlich authentisch aus meiner Sicht. Ich entschied mich für eine Kohlezeichnung, die wie sie sagte ein Enkel von ihr darstellt“



Sylvia hat ihr am nächsten Tag ebenfalls noch einen Besuch abgestattet.
Helen hat sich bei ‚Coco and Paréo‘ schockverliebt – in einen Paréo. Der Künstler stellte ihn noch am selben Abend fertig, und am nächsten Tag wurde er ihr sogar geliefert.😲
Zum Abschluss haben wir auch den ‚Anguilles sacrées‘ – den ‚Heiligen Aalen‘ – unsere Aufwartung gemacht. Ein Herr aus dem Ort war so freundlich, uns dorthin zu führen. Er fütterte die Aale mit Thunfisch aus der Dose und half uns sogar beim Filmen. Alles war sehr freundlich und herzlich – letztlich jedoch gegen einen kleinen Obolus.


Nun hieß es Vollgas: erst noch tanken und dann zurück zur Autovermietung – mit einem letzten Stopp in einer Vanille-Boutique. Mit einer zeitlichen Fast-Punktlandung haben wir das Auto schließlich zurückgegeben.
Zum alltäglichen Subdowner haben wir uns alle wieder zusammen gefunden.


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