Feb.

17

by Helene, Melanie und Waldemar

Heute übernimmt die Crew den Griffel, um den Blogbeitrag zu schreiben, da unsere Sylvi, Chef-Redakteurin, heute nicht den ganzen Tag dabei war.

Der Vormittag war super entspannt. Nach dem obligatorischen „Rund-um-den-Katamaran-Schwimmen“ gab es ein superleckeres Frühstück. Danach hieß es wie gewohnt: klar Schiff machen. Und heute war anschließend direkt weiter chillen angesagt, da wir um 13 Uhr loswollten, um die Love Here Pearl Farm leerzukaufen.

Helene:
Mein Vorsatz war, nichts zu kaufen, da ich bei anderen Gelegenheiten schon ausgiebig geshoppt habe. Aber „luegä darf me ja“. Tatsächlich habe ich dann auch nichts gekauft. Die Präsentation über die Entstehung der Perlen – vom Impfen der Muscheln bis zur Ernte – fand ich jedoch sehr spannend. Auch der zum Kauf angebotene Schmuck war sehr ansprechend und das Wühlen in der Perlen-Kiste war sehr schön.

Ergänzung, auf der Fahrt nach Raiatea wurden wir noch fast überholt…

Melanie:
Mit dem Dinghy ging es zielgerichtet über die Lagune von Taha’a zur Perlenfarm.

Kaum angekommen, tauchten wir ein in die faszinierende Welt der Perlen. Bei einer kleinen, aber feinen Führung lernten wir, dass Perlen alles andere als Zufallsprodukte sind. Uns wurde gezeigt, wie sie den Muscheln entnommen werden, wie jede einzelne Perle einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen wird und warum manche Muscheln aussortiert werden, während andere ein zweites Karriereleben als Perlenproduzenten bekommen.

Frisch geschult und voller Kaufbereitschaft ging es dann in den Perlen Shop. Ein gefährlicher Ort. Gefühlt entdeckten wir jede Minute etwas Neues: hier eine schimmernde Perle, dort ein Schmuckstück, das dringend mit nach Hause wollte. Zeit spielte keine Rolle mehr – bis unser lieber Skipper Martin irgendwann sehr höflich, aber bestimmt daran erinnerte, dass Boote selten warten. Schweren Herzens lösten wir uns also von den Perlen (zumindest von einigen).

Zurück an Bord folgte der nächste emotionale Höhepunkt: Kaffee und Kuchen. Unsere großartige Sylvi zauberte einen Heidelbeer-Käsekuchen – Sensationell! Diesen haben wir dann auch fast komplett vernichtet.

Nach ein paar ausgiebigen Badesessions – Lagune geht immer – segelten wir schließlich in eine ruhige Bucht zum Ankern und Übernachten. Der Abend? Genau so, wie man ihn sich wünscht: gemeinsames Kochen, ein Glas Wein (oder zwei), viel Lachen und wie immer eine hitzige Wizzard-Runde nach dem Kniffeln.

Fazit: Perlen, Kuchen, Lagune und Spiele. Mehr Taha’a geht eigentlich nicht.

Waldemar:
Heute früh musste die Sonne erst über den Berg von Taha’a klettern, bevor sie uns auf dem Bug des Katamarans weckte. Sylvia war sofort wieder in der kleinen Küche zugange und bereitete liebevoll ihre Früchteplatte zu.

Wir genießen es sehr, unser Frühstück erneut über dem türkisblauen Wasser einzunehmen, in dem unsere Rasdu liegt. Der Tag kann kaum besser beginnen – in dieser traumhaften Landschaft und mit einer unglaublich herzlichen Crew, die respektvoll und gleichzeitig sehr humorvoll miteinander umgeht.

Ich habe heute früh sogar meine zehn Runden ums Boot geschafft, und das noch vor dem Frühstück!

Ein spannender Tag stand uns bevor, denn um 13 Uhr sollte es zu einer Perlenfarm gehen, die etwa eine Dreiviertelstunde entfernt lag. Ich hatte mir vorgenommen, für meine Frau Elke eine Perle zu kaufen, damit auch sie ein Stück Südsee bekommt – sie wird sich bestimmt darüber freuen.

An der Farm angekommen, erhielten wir nach einer kurzen Erklärung und Führung die Möglichkeit, uns an den wertvollen Perlen zu erfreuen, die eine ganz eigene Magie ausstrahlen.

Zurück an Bord genossen wir einen von Sylvia gebackenen Blaubeerkuchen. Man staunte nicht schlecht, wie schnell er fast vollständig verschwunden war! Die Kuchen, die hier gebacken werden, sind jedes Mal köstlich – und zugleich eine kleine Herausforderung für Sylvia, denn der Ofen an Bord ist mit unseren heimischen Öfen kaum zu vergleichen.