Gleich in der Früh um 7.00 Uhr kam der MooringManager zum Kassieren mit seinem Jetski vorbei. Einige hüpften noch zur Erfrischung vor dem Frühstück ins Wasser. Waltraud brutzelte wieder Rühreier für alle.


Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Dinghi zum Yachtclub. Heute war Landgang angesagt.

Ute wollte sich ein Radl mieten, Götz und Katrin haben sich ein MietAuto zum Yachtclub bestellt, Waltraud und Norbert haben sich Vaitape, die Inselhauptstadt von Bora Bora, angeschaut und Martin und ich wollten uns einen Roller mieten. Da hat sich Matthias mit drangehängt. Zu Fuß liefen wir die knapp 3 km in die Stadt.


Heute hatte wirklich alles offen, da gestern Abend noch ein Kreuzfahrtschiff in die Bucht von Bora Bora gekommen ist. Es war auch ein geschäftiges Treiben auf den Straßen und unheimlich viel Verkehr. Wir hatten schon Bedenken, ob wir überhaupt noch einen fahrbaren Untersatz bekommen würden. Bei Alberts wurden wir fündig und Martin und Matthias erledigten noch die geschäftlichen Dinge, wie Führerschein , Versicherung usw . Dann probierten wir die passenden Helme und los ging’s Richtung Matira Beach. Ein wunderschöner Strandabschnitt, der zu einer kleinen Pause einlud.











Dann fuhren wir weiter. Das Hinterland von Bora Bora ist nicht wirklich Hochglanzbroschürentauglich. Viele Schrottautos und einen Schrottplatz sahen wir auf dem Weg, sowie viele Bootsleichen und Wellblechhütten. . Auch leere Openwater Bungalows von geschlossenen Hotels. So schade, dass man das so vergammeln lässt, statt zu renovieren. Ca 30 km ist die Inselrundfahrt, die hatten wir im eineinhalb Stunden durch.




Der Mount Otemanu sah aus jeder Perspektive anders aus. Martin war schon voller Vorfreude auf die italienische Eisdiele. Leider standen wir dort vor verschlossener Türe. Die schien für immer geschlossen zu sein. Waltraud und Norbert hätten sich auch gerne ein Eis gegönnt. Wir fuhren dann eben weiter zu einem Obststand, der eine schöne große Auswahl hatte.


Voll bepackt, sämtliche Verstaumöglichkeiten von den beiden Rollern wurden ausgenutzt, um das Obst zu verstauen, überlegten wir, wo wir am besten einen Kaffee trinken konnten. Auf dem Weg in den Ort haben wir bei Arc and Ciel Leute draußen sitzen sehen. Also zurück zu dem Café, dass eigentlich ein Perlenshop ist. Die hatten eine kleine Cafeteria dabei, wo Martin und Matthias auch ein leckeres Eis zum Kaffee bekamen. Ich hab mir eine frische Kokosnuss ausgesucht.



Um eins mussten die beiden Roller zurück gebracht werden. Martin fuhr mich in den Yachtclub und fuhr mit Matthias an die Tankstelle und zu Albers wegen den Rollern. So nach und nach trafen alle im Yachtclub ein. Nach einer kleinen Erfrischung ging’s zurück aufs Boot und an den anderen Ankerplatz im Mooringfeld beim Motu Toopua. Pünktlich um drei zur Kaffeezeit machten die Jungs an der Boje fest. Das klappt mittlerweile wie am Schnürchen. Zum Kaffee gab es einen Mandarinen Käsekuchen. Ums Boot schwammen 3 Blacktipps, die Haie mit der schwarzen Spitze auf der Rückenflosse. Zuerst waren alle ein bisschen skeptisch, aber wir waren alle mutig und sprangen ins Wasser.


Ute hat derweil das Essen vorbereitet. Sie kochte ein Zitronen Hühnchen mit Kokos Mango Soße und Gemüse .
Nach dem leckeren Abendessen spielen wir endlich mal wieder Wizzard. Da Götz recht müde war ist Norbert für ihn eingesprungen.

War recht lustig. Als alle ins Bett gegangen sind, hab ich noch einen Aprikosenkuchen gebacken.
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