Nach dem Frühstück hieß es Anker auf Richtung Norden. Da wollten wir vor dem Hauptort der Insel , Fare, ankern. Es regnete wiedermal. Norbert und Götz sahen in ihren Regenjacken aus, als segelten sie in der Nordsee, aber nicht wie in der Südsee. Wenigstens war es warm. Doch je weiter wir unserem Ziel näher kamen, je mehr klarte der Himmel auf. Das Ankern mit dem eingespielten Team klappt reibungslos.









Der Skipper fuhr die Crew in zwei Etappen an Land. Waltraud, Norbert und Matthias und die anderen drei, Katrin, Götz und Ute wollten sich jeweils ein Auto für eine Inselrundfahrt mieten. Hier gibt es echt viel Natur, einige Museen, eine Perlenfarm und die heiligen blaue Aale zu sehen. Die Rumdestillerie hatte geschlossen.










Martin und ich spazierten derweil gemütlich durch den Ort und machten noch einen Einkauf. Im Yachtclub tranken wir schnell einen Cappuccino und spähten nach einer Möglichkeit, unseren Müll loszuwerden.



Zurück an Bord machte ich kleine Bananenmuffins, da alle Bananen auf einmal reif geworden sind. Martin ließ derweil den Wassermacher und den Generator laufen. Auf dem Rückweg vom Yachtclub zum Boot mit dem Dinghi sah Martin eine Boje, die viel näher zum Land war. Falls die später noch frei ist, gehört sie uns.
Zwischendurch kam noch die große Katfähre aus Papeete vorbei und blockierte mit ihren Festmachern unser kleines Dinghy.




Als wir das zweite Mal rüber fuhren, saßen schon alle gutgelaunt bei Bier, Kaffee und Cocktails im Yachtclub. Die Crew wollte gleich sitzen bleiben bis zum Abendessen. Götz fuhr mit aufs Boot zurück zum Umsetzen und um an die Boje zu fahren. Die war sehr kurz angeleint, deswegen hat Götz das vom
Dinghi aus gemanagt. Das klappte super und unser Weg an Land war nur noch halb so weit. Martin fuhr Götz wieder an Land und brachte Ute mit zurück. Um kurz vor sieben fuhren wir dann das letzte Mal zurück an den Steg vom Yachtclub zum Abendessen .

Die Stimmung war schon super. Alle erzählten von ihren Erlebnissen der Inselrundfahrt und Fotos wurden in die Gruppe gestellt. Die Bedienung war sehr nett aber irgendwie etwas verpeilt. Es dauerte, bis alle das richtige oder auch falsche Essen hatten.



War aber alles sehr lecker. Kurz bevor wir zum Dinghi gingen, fing es wieder an zu schütten. Egal, solange es nur Nachts regnet, passt es doch. Nach dem langen Tag verabschiedeten sich alle müde in ihre Kojen.
Kommentare