Heute hieß es gleich nach dem Frühstück Anker auf Richtung Huahine. Der Sturm hat Gottseidank etwas nachgelassen und die Sonne ließ sich auch öfter blicken. Trotzdem mussten wir alles gut Wetter und Wellenfest verstauen. Die letzten drei Tage war die Crew ja schon sturmerprobt. Kaum raus aus der Bucht wurde das Großsegel und die Fock gesetzt.




Uns erwartete ein richtiger Wellenritt. Martin gab den Kurs an und Waltraud, Norbert, Götz und Matthias wechselten sich am Steuer ab.






Mit Wind aus NE zwischen 15 und 25 Kn segelten wir im 2 Reff und 50%-iger Genua bei 2-3m Wellen ziemlich hoch am Wind.
Na klar hatten wir versucht zu Angeln, aber außer einem Biss ohne Fisch war nix. Zumindest haben wir den Köder nicht verloren.

Den Pass konnten wir nicht genau anliegen, so dass wir am Ende nochmal zwei Wenden gemacht haben um dann unter Segeln durch den Pass Avapehi in die Lagune einzulaufen. Nach ca 6 Stunden hörte dann endlich die Schaukelei auf (die Bali 4.5 ist halt recht kurz und leicht und damit etwas „bockig“ in den Wellen ;-)) und wir fuhren unter Motor noch ca 1 1/2 Stunden weiter südlich bis zu unserem Ankerplatz.


Zum Ankerbier sagten die Jungs nicht nein. Kurz bevor es dunkel wurde, sprangen noch alle zur Abkühlung ins Wasser. Waltraud und Norbert bereiteten zum Abendessen ein leckeres Curry vor. Heute hatte auch keiner mehr Lust auf ein Wizzard. Nach dem langen und anstrengenden Schlag gingen fast alle zeitig in die Kojen.
Kommentare