Jan.

18

Heute war es endlich soweit. Pünktlich um 9.45 Uhr holte uns das Taxi ab in die Marina. Wir konnten gleich aufs Boot. Die stellvertretende Leiterin kam und für Martin begann auch sofort die Einweisung.

Eigentlich wollten wir noch ein bisschen was einkaufen, weil sonntags haben die Läden nur bis mittags offen. Damit wir wenigstens ein paar Getränke und Lebensmittel für das Frühstück an Bord haben und wir dann gemütlich am Montag alle gemeinsam einkaufen können. Ich schaute auf die Uhr und beschloss, dass ich alleine zum Supermarkt gehe. Mit dem langen Einkaufszettel füllte ich einen Einkaufswagen um den anderen. Ich hatte ja nur noch 45 Minuten Zeit. Die vollen Wägen stellte ich an die Kasse und die netten Verkäufer packten mir schon mal alles in Taschen. Pünktlich um halb zwölf stand ich mit meinem Einkauf vor dem Supermarkt und die Rollos gingen runter. Die Ladies haben gesagt, Taxi kommt gleich. Martin hat mir geschrieben, dass die ersten Gäste schon an Bord sind. Katrin und Götz wollten um eins kommen. Tja, und nun stand ich da mutterseelenallein auf der Hauptstraße und wartete aufs Taxi, aber es kam keins. Wie in dem bekannten Schlagersong….jetzt hab ich wieder einer Ohrwurm…30 min später hielt ein kleiner Bus und fragte, ob ich ein Taxi brauche. Dankbar belud ich mit dem freundlichen älteren Herrn ohne Zähne das Fahrzeug. Er unterhielt sich mit seiner Schwester und machte sich glaub ich , über den großen Einkauf lustig.


In der Marina mussten wir alles wieder ausladen, da kamen aber schon die netten Helferlein von der Crew und halfen fleissig mit. Jetzt muss erst mal nach Stauraum und Platz gesucht werden. Wir kriegten gut alles unter. Mittlerweile kamen auch die beiden Berliner an Bord. Jeder brauchte jetzt ein bisschen Zeit um sich zu orientieren und seine Sachen zu verstauen. Um drei gab es Kaffee und Kuchen und jeder erzählte so ein bisschen. Martin zeigte dann der Crew das Schiff und machte auch gleich die Sicherheitseinweisung.

Die Zeit verging und plötzlich war es schon kurz nach sechs. Martin reservierte im Snack Tonoi. Das hatte ich noch vom letzten Jahr in Erinnerung mit kleinen Portionen und das Essen war nicht wirklich gut. Es war leider das einzige Restaurant, dass am Sonntag Abend geöffnet hat. Matthias und ich gingen zu Fuß und der Rest der Crew kam mit dem Taxi. Unterwegs wurden wir von zwei recht aggressiven Hunden attackiert. Die hatten uns schon fast an der Wade, aber wir gingen mutig weiter und ließen uns von den Kläffern nicht beeindrucken. , Im Restaurant sassen wunderschön am Wasser. Und wir wurden echt positiv überrascht. Die Portionen waren üppig und das Essen war super lecker.


Mit dem Taxi ging es zurück aufs Boot und Matthias und Norbert holten das Ankerbier nach. Wir saßen noch ein bisschen zusammen, aber nach dem aufregenden Tag gingen alle zeitig in die Koje.