Jan.

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Nach einem leichten Frühstück am Morgen sind wir zu Jeanros Kanuvermietung gefahren. Die Beschreibung über WhatsApp war easy und so waren wir nach ca 5 Minuten da.

Jeanro hat uns angeboten, solange wir hier sind, können wir sein Kanu uneingeschränkt nutzen. Er hat uns noch gezeigt, wo wir unsere Flossen verstauen können und gab uns noch Tipps , wo die Haie und Stachelrochen angefüttert werden und wo wir am besten Schildkröten sehen. Dann ging’s los. Ich paddelte vorne und der Chef gab hinten Anweisungen…..hahaha…

Wir fuhren gegen den Wind Richtung Haifütterung. Den Platz kannten wir schon vom letzten Jahr. Nachdem der Anker geworfen und fest war, hüpften wir ins klare Wasser und zogen unsere Flossen und Brillen an. Mit uns lagen einige Ausflugsboote dort .


Es ist echt ein Traum. Wir wurden von Blacktipps und großen Stachelrochen umrundet. Ganz gemütlich schwammen die Haie und Stingrays unter und neben uns und ließen sich nicht stören. Ein paar kleinere Fische flitzten um die einzelnen Felsen herum. Ein großer Jackfisch verfolgte immer einen Hai, er blieb aber auch nach einigen Runden immer hinten.

Nach einer halben Stunde stiegen wir wieder ins Kanu. So lange wollten wir noch nicht in der Sonne bleiben. Jetzt ging es leichter mit dem Wind. Wir legten an einer kleinen Insel an, dort haben einheimische Familien sich zum sonntäglichen Picknick getroffen. Ums Eck war ein nobler Beachclub, wo die Flasche Deutz Rosè und Deutz Brut jeweils schlappe 200€ kosteten. Da haben wir nur kurz Rast gemacht.

Weiter in Richtung Schildkröten ließen wir uns einfach treiben. Martin sah sofort die großen Panzer im Wasser und wie sie ihre Köpfe aus dem Wasser nach Luft streckten. Das waren schon mal tolle Erlebnisse für den ersten Tag auf Moorea. Wir paddelten langsam zurück. Vom Wasser aus haben wir ein schönes Restaurant , das Les Tipaniers, entdeckt, das Martin von früher kannte. Dort beschlossen wir, eine Kleinigkeit zu essen. Wir bekamen auf der Terrasse noch einen schönen Platz und genossen die wunderschöne Aussicht. Ein paar Parasailors drehten im Wasser ihre Runden und zeigten waghalsige Sprünge. Wir teilten uns ein leckeres Clubsandwich mit Pommes. Martin trank noch einen Cappuccino, bevor wir zu unserem nächsten Ziel fuhren.

Ein China Supermarkt hatte geöffnet und wir hatten am Vortag die Milch vergessen. Jeanro meinte so ca 2 km von unserer Ferienwohnung, tatsächlich waren es aber 5 und wir wollten schon fast wieder umkehren mit unserem kleinen Inselflitzer.
Daheim chillten wir ein bisschen, Martin stellte den Blog online und wählte dazu die Fotos aus. Dann bereiteten wir gemeinsam unser Gratin aus der Brotfrucht für das Abendessen.
Nachtrag, der Auflauf war sehr lecker und macht richtig satt.