Der Tag beginnt wie üblich mit W-LAN und Frapee.
heutiges Bordbüro malerisch gelegen neben Netzten und Fisccherbooten
Ormos Korthiou auf Andros ist ein weißer Fleck auf der Seekarte von VAVA-U. So starten wir gegen Mittag zu einem kurzen Schlag Richtung Norden auf die nur durch den schmalen Stenon Dysvaton von Tinos getrennte Insel.
Der stille Fischerort Ormos Korthiou liegt in einer tief eingeschnittenen Bucht, rundum terrassierte Hänge. Wir sind das einzige Segelboot im Hafen. Kaum festgemacht, werden wir besichtigt, es gibt kurze Gespräche, Fragen nach dem Woher und Wohin, bald wird es wieder ruhig auf der Mole.
Ein Spaziergang im Ort und der Umgebung verstärkt den Eindruck, dass hier schon alles im Winterschlaf liegt.
Auf dem Rückweg zum Schiff rätseln wir über den Sinn üppig verteilter, durchbohrter Ablagen, die an den Bänken auf der Mole und in den Nischen der Hafenmauer angebracht sind.
Bald haben wir des Rätsels Lösung gefunden, wir liegen wohl an der Partymeile von Korthiou, die Ablagen sind Glas- und Flaschenhalter.
Nach einem üppigen Abendessen an Bord – Spaghetti mit Scampi – geht es bald in die Koje. Der Wecker wird früh klingeln, die Mondfinsternis wartet nicht. Wir sind pünktlich, allerdings hat der Mann im Mond den Wolken-Vorhang zugezogen. So sehen wir uns den Blutmond beim Frühstück im Internet an.
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