Sep.

15

Christine

Heute haben wir es nicht eilig, wir verbringen den Vormittag mit Lesen (Werner), Schnorcheln und Strand erkunden (Christine & Joachim). Martin 2 und Stefan erkunden die Bucht mit dem Ruderboot, Stefan dann auch noch auf dem Standup-Bord und unser Skipper hat Waschtag

Christine verarbeitet nach dem Schwimmen die reifen Avocados zu einer herrlichen Guacamole für einen kleinen Zwischensnack.

Gegen 14:00 verlassen wir die malerische Bucht und machen uns auf den Weg zur Insel Serifos. Mit ca. 18 Knoten Wind und das Groß am 1. Reff sowie der Genua segeln wir bei ruhiger See.

Martin und Stefan möchten eine Flaschenpost im Meer aufgeben. Gesagt – getan. Stefan schreibt den Flaschenpostbrief, alle unterschreiben, dann wird die Flasche versiegelt. Zwischen Kythnos und Serifos wirft Martin 2 die Flasche in hohem Bogen ins Meer! Mal sehen, wer die Post empfängt und ob wir eine Antwort erhalten.

Flaschenpost

Flaschenpost

Danach gönnen wir uns zwei Snacks

Zwischenmahlzeit

Zwischenmahlzeit

Snack und Kuchen

Apfel-Kuchen

– lecker, lecker, lecker.

Gegen 18 Uhr erreichen wir den Hafen Leivadiou an der Ost-Seite der Insel Serifos und finden einen ruhigen Ankerplatz.

Ab ins Meer

Ab ins Meer

Der Ort Serifos liegt oberhalb des Hafens, er erstreckt sich entlang eines Bergrückens mit einer Chora ganz oben. Auf der ca. 73 km2 großen Insel leben ca. 1400 Bewohner, wobei die Hälfte in Serifos wohnen und die andere Hälfte sich auf die hoch oben in den Bergen liegenden Orte verteilt. Früher wurde hier Erz abgebaut.

Selbstverständlich musste auch hier, gleich nach dem Ankern, das Meer getestet werden. Danach fanden wir im Hafen ein nettes Lokal direkt am Meer gelegen, wo wir vorzüglich speisten!

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Taverne in Livadi

Taverne in Livadi

Sep.

14

Christine

Was für ein Morgen! Christine und Skipper Martin bringen frisches, knuspriges Schwarzbrot vom Bäcker! Gemütliches Frühstück, Schnorcheln, Schwimmen, Lesen, Christine tippt den Törnblog. Gegen Mittag nochmals mit dem Beiboot ans Festland, um die Essensvorräte aufzustocken.

Dann geht es wieder los. Martin gibt die Kommandos und die Crew wird in der Ausführung derselben von Manöver zu Manöver sicherer.

Segelarbeit

Segelarbeit

Wir segeln mit halbem Wind und vollen Segeln, VAVA-U schafft teilweise 8-9 Kn.

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unter vollen Segeln

unter vollen Segeln

Und erreichen nach ca. 3 Stunden die Insel Kythnos. Vom Norden kommend umrunden wir das Kap Ak. Tzoulos und laufen dann westlich auf eine Kapelle zu, die auf einer kleinen Halbinsel steht. An der Ostflanke stehen einige Häuser. Eine wunderschöne, kleine, geschützte Bucht breitet sich von uns aus. Alle sind begeistert. Dicht vor dem Kiesstrand in Ormos Stefanou gehen wir vor Anker und setzen eine lange Landleine.

Kytnos-Bucht

Kytnos-Bucht

Ab ins Wasser!

Christine und Joachim bereiten inzwischen einen leckeren Kartoffel-Gemüse-Faschiertes-Auflauf. Das Backrohr braucht etwas länger, da vertreiben wir uns die Zeit mit Musik – Werner und Stefan spielen abwechselnd auf der Gitarre und Werner gibt ein paar Lieder zum Besten, sehr gemütlich, ganz einfach schön!

KArtoffelköche

KArtoffelköche

Endlich gibt es Essen und allen schmeckt es! Danach weist uns Martin auch noch in die hohe Kunst des Wizzard-Spiels ein und es gewinnt, wir war es andern zu erwarten, unser Skipper!

SpieleAbend

SpieleAbend

Als Christine dann noch zu später Stunde selbstgemachten Apfelstreuselkuchen kredenzt, ist der Abend perfekt!

Sep.

13

Christine

Heute war ein Ausflug zur historischen Stätte auf die Insel Delos geplant. Also machten sich alle, bis auf Joachim, mit dem Beiboot dorthin auf. Martin versprach eine nasse Überfahrt. Er hielt sein Versprechen. Die eine oder andere Hose wurde nass!

In Delos angekommen, erwartete uns eine antike Stadt (ca. 2000 v. Chr.) mit Straßen und Gassen und aneinandergebauten Häusern, einer zentralen Villa mit wunderschönem Mosaikboden sowie einem Amphitheater mit 700 Plätzen.

Logenplatz im Theater

Logenplatz im Theater

Zu bewundern waren auch fünf Löwenstatuen im Heiligen Bezirk der antiken Anlage. Zwei weitere dieser Löwen fielen einem Beutezug zum Opfer und befinden sich heute am Eingang zum Arsenal in Venedig.

Löwen-Allee

Löwen-Allee

Die Stadt war das Zentrum der antiken Ägäis, ein Macht- und Handelszentrum. Schon damals erstreckte sich ein Abwassersystem durch die gesamte Stadt und es gab Brunnen und Zisternen.

Wir waren sehr beeindruckt von der Größe der Anlage sowie der Vorstellung des damaligen Lebens und Treibens!

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Delos Impressionen

Delos Impressionen

Zurück auf der VAVA-U ein schnelles Restlessen, zubereitet von Martin 2 und Stefan,

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Mittagsköche

Mittagsköche

und dann segelten wir um ca. 15:00 los, Richtung Syros bei Windstärke bis zu 28 Knoten.

Auf Amwindkurs und Groß im 2. Reff und der Fock machten wir bis zu 10 Knoten Fahrt. Der Seegang war teilweise bis zu 3 m hoch, trotzdem erreichten wir gegen 19:00 Uhr nach 22 sm unseren Ankerplatz in Bucht von Finakas.

Finakas auf Syros

Finakas auf Syros

Wir fanden rasch ein gutes Lokal und waren schon nach den köstlichen Vorspeisen satt!

W-LAN Check

W-LAN Check

Ein herrlicher, ereignisreicher Tag mit schönen Eindrücken ging zu Ende!

 

Sep.

12

Christine

Heute Morgen hatte der Windgott Erbarmen mit uns!

Nach dem Frühstück und einer fachkundigen Einweisung durch unseren Skipper konnte es losgehen!

Wir setzen das Groß im 1. Reff und die Genua und segelten Richtung Rineia. Das Meer war leich bewegt und die wenigen notwendigen Manöver forderte die doch relativ unerfahrene Crew ein wenig. Zwischen den einzelnen Manövern waren alle Bänke mit erschöpften Crew-Mitgliedern gefüllt! So eine verschlafene Bande!

Auf Rineia ankerten wir und legten zwei Landleinen. Dies erledigten Stefan und Joachim sehr gekonnt und erwürgten die“ Schildkröte“!

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Landleinencrew

Landleinencrew

Dann war Schnorcheln angesagt und Martin 2 und Stefan sahen sogar eine Moräne.

Am Abend grillte uns Martin leckere Koteletts und alle waren zufrieden.

Grillen auf VAVA-U

Grillen auf VAVA-U

Die Nacht war sternenklar, aber sehr windig, doch dank Martins Verankerung der VAVA-U hatten wir trotzdem eine ruhige Nacht.

Sep.

11

Christine

Früher als dem einen oder anderen lieb war, weckte uns ein heiserer, aber eifriger Hahn vom nahen Ufer. Ein sonniger Morgen mit fast schon kitschiger Silhouette ließ uns das zeitige Aufstehen vergessen. Während der eine Teil der Crew sich ins Wasser stürzte, deckte der andere Teil den Frühstückstisch.

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Frühstück bei Sonne auf VAVA-U

Frühstück bei Sonne auf VAVA-U

Nach dem Frühstück brachten wir Steffi zur Fähre und tätigten die letzten Einkäufe
(Martin 2 und Stefan haben den Großeinkauf dankenswerter Weise schon am Vortag erledigt! – siehe Bilder von gestern).

Gegen Mittag legten wir ab, leider aufgrund der Windverhältnisse ohne Segel. So fuhren wir unter Motor von Paros – Paroika ca. 10 sm bis Paros – Naousa und ankerten dort.

Sofort ging es los mit Wassersport: Christine, Martin 2 und Stefan wollten es wissen und versuchten das Standup-Paddeln. Stefan hatte es sehr bald heraus, Christine fast und Martin 2 übt noch! Dann verschlug es uns aber die Sprache – Werner testete auch das Bord und stand kurze Zeit drauf – alle Achtung! Selbst Joachim beherrschte das Bord, wenn auch auf Knien!

 

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SUPpen in Naousa

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Das schaffte uns aber gewaltig und während die gesamte Crew immer ruhiger wurde und „powernäppte“, zog Martin, unser Skipper, gekonnt seine Runden auf dem Standup -Bord!

Gegen 19:00 fuhren wir mit dem Beiboot nach Naousa, spazierten durch die entzückenden, kleinen Straßen und Gassen und kehrten bei einem Italiener ein, wo wir vorzüglich tafelten.

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Naousa bei Nacht

Naousa bei Nacht

Ein wunderschöner Tag klang bei Ouzo auf dem Schiff aus.