Apr.

2

Beate

Der Tag beginnt mit einem Gottesdienst in der kleinen Kirche der Insel. Er ist am Palmsonntag Vormittag den Kindern gewidmet. Es wurden freudige ausdrucksstarke Lieder gesungen, die Kinder führten den Einzug nach Jerusalem auf und ihre Fürbitten und die Mitglieder der Gemeinde hielten emotionale Predigten. 

Anschließend ging es zum Lunch in die Hütte des Chief. Ein gemeinsames Essen auf dem Fußboden sitzend ist schon kein alltägliches Erlebnis.

Der krönende Abschluss des Tages war die Kava Zeremonie. Unsere mitgebrachten Kava Wurzeln wurden zuerst in einem Metall Mörser zerstampft und das so gewonnene Pulver in einem Tuch in einer Holzschale mit Wasser aufgelöst. 

Reihum wird eine mit dem „Getränk “ gefüllte Kokosnuss Schale gereicht, begleitet von Bula, Hände klatschen, in einem Zug austrinken, Vinaka und viermaligen Hände klatschen.

Wir „durften“ 4 Runden absolvieren ! 

März

30

Beate & Sylvia

Die kleine Insel Nanuya und ihre berühmte Blue Lagoon ist unser nächster Ankerplatz. Wir machen eine Wanderung zur Ostseite der Insel um in Lo‘s Tea House köstliche Donuts mit Zitronentee und frische Kokosnüsse direkt am Strand zu kosten. Am Nachmittag ging es mit dem Dinghy durch einen kleinen Mangroven Wald zum Bananen Einkauf.

März

28

Sylvia & Beate

Auf der Überfahrt nach Naviti Island begleiten uns eine Weile Delphine. Es ist immer wieder ein schönes Erlebnis die wendigen Tiere zu beobachten wie sie mit einer Leichtigkeit durchs Wasser gleiten. Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir an unserem Ankerplatz in der Sunset Bay und werden von Martin und Jakob mit einem leckeren Sundowner überrascht.

März

27

Sylvia & Beate

Wir sind auf Viwa Island und besichtigen das Dorf der Insel. Bei unserem Besuch der örtlichen Schule werden wir mit einem kleinen Programm überrascht. Sie begeisterten uns mit ihren fröhlichen Liedern und Tanzeinlagen. Auf der Insel gibt es auch noch ein verlassenes Resort das seit dem Lockdown geschlossen ist. Neugierig und erstaunt stellten wir fest wie schnell die Natur sich ihr Terrain zurück erobert.

März

25

Sylvia & Beate

Seit gestern liegen wir bei Mana Island vor Anker. Gleich in der Frühe machten wir uns auf den Weg zu einer Wanderung auf den höchst gelegenen Punkt der Insel. Der Wettergott hatte es mit uns nicht so gut gemeint und auf dem Weg nach oben begann es zu regnen.

Nach der Rückkehr von der Tour und einem ausgiebigen Frühstück verbrachten wir den restlichen Tag mit schwimmen, schnorcheln, supen, paddeln und Jakob nutzte den aufkommenden Wind um mit seinem Wingfoil übers Wasser zu fliegen.

März

23

Sylvia & Beate

Bula, die neue Crew ist an Bord und heute heißt es erstmal auf zum Großeinkauf für die nächsten 3 Wochen. Der Obst und Gemüse Markt in Nadi bietet dafür eine große Auswahl. Nach einer vorher gemeinsam erstellten Einkaufsliste werden unsere mitgebrachten großen Einkaufstaschen an den Ständen der freundlichen und hilfsbereiten Locals gefüllt. Danach noch in den Supermarkt und mit 3 randvollen Einkaufswägen ab damit zum Taxistand. Zurück an Bord wurde der Einkauf dank eingespielten Team von Martin und Jakob schnell verstaut. Beim gemeinsamen indischen Abendessen ließen wir den turbulenten Tag ausklingen.

März

15

Danke Marianne für diesen Eintrag auch im Namen von Uli und Oliver

Feb.

9

Danke Angela und Theresa für den lieben Kommentar

Sep.

11

Heute toller Regenbogen am Nachmittag über dem Ankerplatz in der Viani Bay

Aug.

14

Gestern Abend gab es ein special Dinner für die Yachties mit Tanzshow

März

21

Feb.

15

aus HandgegenKoje.de
Natur pur
  • Törn im Januar 2020, Seegebiet/Strecke: Nordinsel Neuseeland

Im Jan, Feb 2020 segelte ich zum dritten Mal auf der VAVAU mit Martin. Wir ankerten in herrlichen Buchten und konnten auf langen Wanderungen Neuseelands Farnwälder und Landschaften erkunden. Zudem hatten wir das Glück, dass ein Mitsegler, Koch von Beruf, uns mit leckeren Malzeiten verwöhnte. Alle Sinne wurden auf diesrm Törn verwöhnt. Ich nehme die vielen wunderschönen Erinnerungen mit in den Alltag und freue mich schon aufs nächste Abenteuer auf der VAVAU! Herzlichen Dank an den Skipper,
Barbara Frey

Jan.

10

Lucia, Alexandra und Marco

aus HandgegenKoje.de

Absolut vertrauenswürdig
  • Törn im Januar 2020, Seegebiet/Strecke: Neuseeland, Northland: Great Barrier Island, Bay of Islands

Skipper Martin hatte immer die dem Wetter und den Bedürfnissen der Mitsegler entsprechenden Vorschläge, denen man sozusagen blind vertrauen kann. So hatten wir unter anderem einen genialen Aufenthalt bei den Poor,Knights Islands, da wir auf Martin gehört haben und einen Tag später als vorgesehen hingesegelt sind.
Die vava-u ist für mich ein Katamaran mit unglaublich viel Komfort. Für mich ist ein Geschirrspüler an Bord nicht alltäglich.
Die Wassersport Ausrüstung ist ein weiteres großes Plus.
Martin ist ein sehr ruhiger Mensch, sodass man 100% Erholung findet. Hier ist kein Party Boot ;).
Wenn es sich irgendwie einrichten lässt, komme ich sicher wieder!
Gute Reise bis dahin! Lucia

Jan.

9

Lucia

Da uns die gestrige Entdeckungsreise durch die Poor Knights Islands und hier wiederum ganz besonders die Fahrten in die Höhle so begeistert haben, kommt Martin früh morgens dem Wunsche nach, noch einmal eine Runde mit dem Dinghy zu drehen. Das Ziel ist die Höhle mit dem ganz besonderen Lichteinfall von oben. Gestern ergaben sich dadurch besonders schöne Farb-Effekte an den Wänden. Heute scheint die noch tief stehende Morgensonne die Höhle ohnehin auszuleuchten, die Effekte sind anders. Doch Lucia, die gestern bei die Atmosphäre hier sogar feuchte Augen bekommen hat, schwärmt weiter: „Das ist mein Lieblingsplatz in Neuseeland!“. 53 Seemeilen weg von der Marina Marsden Cove, nur mit einem Boot und nur bei guten Seebedingungen erreichbar. Ein mystischer, magischer Platz. 

Um 10:30 treibt der uns Wind mit anfangs nur 2-2,5 Knoten Richtung Törnende. Das darf gerne noch länger dauern ! Dass der Wind später zunimmt und wir mit 7-8 Knoten im Vergleich schon fast aufs Ziel zurasen, hat einen riesigen Vorteil:

das Restaurant ist nach Ankunft um 19:30 noch geöffnet! Da wir am ersten Abend hier schon sehr gut gegessen haben ist die Speisekarte noch im Gedächtnis geblieben und jeder hat die Bestellung gedanklich schon aufgegeben. Doch im neuen Jahr gibt es eine neue Speisekarte! Nun ist Flexibilität angesagt. Die eine Lammkeule wird zum Fisch des Tages und die andere zu Muscheln. Die Käsetorte mit Beeren ist der krönende Abschluss eines rundum gelungenen Törns. 

Bei fast Vollmond klettern wir mangels Zutrittskarte (die beim Einchecken bis 17 Uhr ausgegeben wird) über die Absperrung zur uns lieb gewonnenen VAVA’U. Die letzte Nacht im für uns alle kurzzeitig gewordenen, schwimmenden Zuhause bricht an…

Danke Vava’u, danke Martin, danke Christian! Ihr seid ein tolles Team!

Jan.

8

Lucia

So gehen wir morgens an Land, um erstmals in einem Café zu frühstücken. Während die letzten kleinen Einkäufe (Wein, Beeren und Eier) getätigt werden, bestellt Martin die neue Kaffeemaschine aus Deutschland. Der Tag fängt gut an. Doch noch erahnt keiner, was er später noch zu bieten hat!

Da Christian nach einem Friseur Ausschau hält, Alexandra erzählt, sie wollte immer schon mal Haare schneiden und Lucia meint, dass sie ihrem Aussehen gegenüber reichlich distanziert sei, gibt es bei Abfahrt ein tolles Beauty Projekt. In Alexandra schlummern versteckte Talente und Lucia ist danach noch hübscher (bzw. sieht sie laut Christian so aus wie vorher).

17 Meilen und einen Mittagsschlaf später: 

Whouw. Phantastisch! Die Crew ist sich einig! DAS ist das HIGHLIGHT des Törns! Yeah! Traumhaft. Genial. Begeisternd. Und obwohl das Herz jubiliert, ist die Umgebung einladend, sie schweigend zu genießen: die POOR KNIGHTS ISLANDS. 

 

Nachdem die Maori im frühen 19. Jahrhunderts (1823) das heilig gesprochene Gebiet der poor knights Islands verlassen haben wurde es zum Naturschutzgebiet erklärt. Man darf die Inseln nicht betreten. Aber man darf – und wir tun dies auch – davor ankern, mit dem Dinghy in die Höhlen fahren, schnorcheln bei 18 Grad und auf der Vava’u den Sonnenuntergang zwischen den Felsen beobachten während man der Brandung lauscht. 

Christians Kochkünste erfreuen uns noch zum letzten Mal, was ihn wiederum auch erfreut. 

Als einziges Boot hier genießen wir die außergewöhnliche Einsamkeit der poor knights Islands und seinen Sonnenuntergang. 

Ein grandioser vorletzter Tag dieses Weihnachts- und Silvestertörns. Danke, Martin! You are the best 🙂

Jan.

7

Lucia

Doch wir haben den Käpt’n Baker! Das ist noch viel besser! Er macht uns heute eine köstliche Aprikosen-Yoghurttorte.

Kulinarisch bleibt der gesamte Tag interessant. Am Vormittag kommt ein kleines Boot bei uns vorbei – ein Papa mit zwei Söhnen, die vom erfolgreichen Fischen zurückkommen und uns einfach einen Fang schenken :). Hausgemachte Fish n Chips sind ja doch die besten!

Der Wind ist sehr stark, der Himmel bewölkt, die Temperatur steigt heute nicht über 18 Grad. Martin berät uns während des gesamten Törns immer gut und schlägt vor, die Fahrt zu den Poor Knights Islands auf morgen zu verschieben. So segeln wir nach Tutukaka, das wir vom letzten Jahr, also vom 29.12. schon kennen. Es nieselt manchmal und am liebsten würden sich alle mit einer Daunendecke und Wollhaube in der Koje verkriechen. Ein optimaler Tag für Marco und Martin, um stundenlang die Kaffeemaschine zu reparieren. Marco fasst zusammen: M & M haben die Maschine endgültig kaputt repariert.

Doch die Internetverbindung ist gut, bald ist kommen einige neue Maschinen in die nähere Auswahl. Und das Wichtigste: die Apricosentorte schmeckt auch mit Tee gut! Um der Kälte endgültig zu trotzen tanzen sich Alexandra, Lucia und Marco mit Salsa warm. Dem Christian wird schon beim Zusehen heiß und Martin verschläft das ganze Spektakel – der Koffeinentzug macht sich bemerkbar ;).

Jan.

6

Lucia

Von URUPUKAPUKA über  Paihia nach OAKURA. Nach 46 Seemeilen ist der Himmel über uns wieder blau. Das lenkt uns gut von den derzeit wütenden Waldbränden Australiens ab. 

Christian bestellt in Oakura die neuseeländische Nationalspeise: Fish n Chips. Und charmant (oder hungrig?) wie er ist, bekommt er auf Nachfragen wo man hier Eier kaufen könne, spontan 6 von der Restaurantküche verkauft.

Da er eine halbe Stunde auf den Fish wartet (wird wohl gerade frisch gefangen… so unrealistisch ist das gar nicht!), ist das Dinghy für die Rückfahrt dann auch schon wieder komplett getrocknet. Alex und Marco gönnen sich inzwischen ein Eis – denn sobald die Sonne richtig heraussen ist, kommen Sommergefühle hoch! 

Um das Dinghy vom Strand ins Wasser zu ziehen kommen motivierte Strandspaziergänger zu Hilfe, die dann leider nasse Sportschuhe haben, was die gute Laune nicht trüben kann.

Nach Sonnenuntergang spielt erstmals Christian mit bei der Wizard – Kartenrunde. Das Ergebnis wird von einem anderen Spiel mal veröffentlicht, wenn er nicht so dramatisch verliert. 

Jan.

5

Lucia

Der Vormittag beginnt mit einer Kanufahrt von Claudia und Stefan, nach der Stefan erstmals ins Wasser springt – 21 Grad können ganz schön kalt sein, da sind wir uns alle einig! 

Alexandra macht uns mittags köstliche Palatschinken, leider ungefähr 142 Stück zu wenig um die süße Crew nachhaltig zufrieden zu stellen. Martin ist unfreiwillig besonders fleißig: die Cafémaschine wird gleich von drei auftretenden Fehlern behoben. Wie gut, dass die alte Maschine noch vorhanden ist und nun als Ersatzteillager fungiert. Einige wollen bei der Reparatur hilfreich sein, doch schaffen es nur aufs Foto – Martin ist ein echter handyman (hat übrigens nix mit Mobiltelefon zu tun ;)). 

Unweit vom Ankerplatz, am Otehai Bay, ist heute Livemusik angesagt.

Lucia macht einen Ausruhtag am Boot, alle anderen werden bei der Überfahrt mit dem Beiboot von den Wellen angespritzt und leider dort auch nicht mehr ganz trocken, denn der Himmel verdunkelt sich… Um 16 Uhr ist es so finster wie kurz nach Sonnenuntergang. Von den Waldbrände in Australien kommt die Asche nun auch im Norden Neuseelands an. Es ist beeindruckend und bedrückend zugleich.

Jan.

4

Lucia

Bei der wilden Überfahrt mit dem Beiboot vom Ankerplatz zum KERIKERI BASSIN haben alle mehr oder weniger Spaß und werden alle mehr oder weniger nass, was nicht miteinander im Zusammenhang steht. Lucia schmeißt sich ganz vorne bäuchlings als Gallionsfigur auf den gut aufgeblasenen Gummirand und noch vor Ankunft auf festerem Boden hilft der Wind, uns großteils wieder zu trocknen. Die letzten feuchten Stellen werden ausgesessen.

Claudia und Stefan besuchen den Zoo, der verschiedenste neuseeländische Vögel zeigt, unter anderem sehr bunte Papageien. Am liebsten hätten die beide die Käfige geöffnet und alle frei gelassen! Alexandra, Marco, Christian und Martin machen sich auf dem Weg zum WHAREPUKE Wasserfall und treffen dabei auf Lucia, die wie immer im Wald herumtrödeld und somit der Gruppe, die es sogar bis zu den eindrucksvollen RAINBOW FALLS schafft, auch bald wieder verloren geht. 

Heute müssen noch Einkäufe erledigt werden (Erdbeeren sind bei der Crew ganz hoch im Kurs!). Die Belohnung wartet im Restaurant mit guter Lage vor der Dingi Anlegestelle: Panacottaaaaaa! Da freuen sich die Buben! 

Es gibt auch einen Wunschbrunnen hier, doch wenn man da hindurchblickt sieht man ihn schon erfüllt!

Seglerisch erlebt die Crew etwas Neues: wir segeln nur mit der FOCK weiter, Richtung URUPUKAPUKA Island. Hier können wir jedoch nicht ankern – es ist viel zu weitläufig vor der Insel viel zu flach. So finden wir uns einen geeigneten Platz näher beim Festland. 

Da wir die Tage zuvor immer wunderbar gegessen haben gibt es heute zum Abendessen ebenso wunderbares Resteessen, vorwiegend vegetarisch, mit Ausnahme der Fleischstücke ;). 

Jan.

3

Lucia

Zum Kennenlernen der Kultur eines Landes gehört in manchen Gegenden der Welt die landesspezifische Müllabfuhr dazu. Neuseeland überrascht uns mit einem System auf Wasser: die Segler dürfen in der Hauptsaison ihre Müllsäcke zu einem an bestimmten Tagen bereit stehenden Müllboot zur Entsorgung bringen. Ein freundlicher Neujahrsgruss, ein kleiner Beitrag (ca 5,- Euro pro Sack ) und schon ist die Vava’u wieder müllfrei. 

Um 11 Uhr rückt die ganze Crew zur Inselwanderung aus.

Die Insel MOTURUA ist unbewohnt und nur mit dem Boot zu erreichen, doch wie schon zu Silvester bemerkt: alle haben frei und alle haben ein Boot ! Glücklicherweise sind die meisten Besucher am Strandleben interessiert und so sind am Wanderweg immer wieder zahlreiche Vogelstimmen zu hören. Nach ca. 1,5 Stunden erfreuen aber auch wir uns am Strand. Wir können uns in der Mittagssonne im Schatten ausruhen, schwimmen, schnorcheln und Lucia wagt es sogar, vom Strand bis zur Vava’u zurück zu schwimmen.

Doch die wahre „Action“ kommt erst: um zur neuen Bucht zu segeln müssen wir erstmals aufkreuzen. Dieses nicht alltägliche Event begeistert alle MitseglerInnen!

Als Belohnung gibt es nach der Ankunft eine köstliche, kühle Zitronentorte. Alle sind von der Lemon Cheese Cake so begeistert, dass für die vegetarisch gefüllten Paprika am Abend kaum noch Platz im Bauch bleibt und sie daher auch noch für morgen reichen. 

Abends wird wieder Wizard gespielt, doch da diese Mal nicht wieder der Käpt’n gewinnt, kommt das nicht in den Blog… ;). 

Jan.

2

LUCIA

In Russel befindet sich die älteste Kirche Neuseelands: „Christ Church“, 1836.

Ansonsten kann man in dieser Kleinstadt hübsch in einem Restaurant an der Uferpromenade speisen oder auf den Flagstaff Hill hinaufwandern um die Aussicht auf die rundum liegenden Buchten zu genießen. Auch das Museum ist einen Besuch Wert, denn die „Endaviour“ ist hier im Maßstab 1:5 nachgebaut, was vor allem unseren Skipper erfreut.

Die Überfahrt zur Moturua Island ist kurz und bündig. So kann das sommerliche Wetter für das vielfältige Wassersportangebot der Vava’u genutzt werden: Schnorcheln, Kanu, Fischen, Schwimmen und warm duschen.

Als es endlich kühler wurde (noch vor einer Woche hätten wir uns nicht gedacht, dass wir uns das wünschen würden) kann die Lemon Chees Cake für den morgigen Nachmittags-Café ins Backrohr. Martin bringt uns nach Sonnenuntergang das Kartenspiel „Wizard“ bei und gewinnt sogleich (das muss natürlich in den Blog, denn es sind mehr als 500 Punkte – die inzwischen bei den Spieleabenden magisch gewordene Zahl). 

Jan.

1

Lucia

Der Sommer ist angekommen :). Heute ist es allerdings auch fast windstill. So nutzen wir die Strecke um mit den Motoren auch gleich den Stromvorrat aufzufüllen. Als wir uns der Bucht vor PAIHIA annähern ist unser Eindruck „Alle haben frei und ALLE haben ein Boot“. Sooo viel Verkehr!! Motor- und Segelboote, Fähren, Speedboats, Jetskis, Parasailer, Angler, Kanufahrer …. Martin schlängelt uns da souverän durch.

Nach den heutigen 22 Meilen finden wir trotz des großen Andranges ganz leicht einen guten Ankerplatz vor Paihia, inmitten anderer unterschiedlichster Festtagsgäste. In der Kleinstadt ist schon am Nachmittag der übliche Silvestertrubel.

Mit Martins Shuttelservice kann jeder Gast ganz nach seinem Geschmack den Tag und Abend verbringen, im bunten Treiben an Land oder ruhiger auf der VAVA-U beim Bordkino mit dem klassischen „DINNER FOR ONE“.

Noch vor Mitternacht versammeln wir uns wieder auf unserem schwimmenden Zuhause um mit Champagner und VAVA-U-Misu (einer besonders guten Abwandlung des klassischen Tiramisu) das alte Jahr zu verabschieden und das neue zu begrüßen! Die Stadt Paihia bietet ihren zahlreichen Gästen ein grandioses Feuerwerk. Dieses wird von einem Boot in der Bucht abschossen – besser gehts nicht. Wir haben erste Reihe fußfrei.

Nach dem Feuerwerk ist es relativ ruhig in unserer Umgebung und so sind wir am 1.Jänner munter und frisch genug, eine der wichtigsten Maori Kultur- und Geschichtsstätten zu entdecken: die WAITANGI TREATY GROUNDS. Nach 1 Stunde geführter Tour lässt manchen von uns bei der Tanz-, Sing- und Kriegsshow die Sehnsucht nach der Südsee erwachen.

Das informative Museum rundet den Besuch ab. Der Fußmarsch hin und zurück führt uns entlang der Strände Paihias, wo dem Wetter entsprechend viele Menschen picknicken, baden und entspannen. Claudia und Stefan hatten schon einen ähnlichen Ort besucht und wandern inzwischen in der Gegend um Opua. Durch die Whatsapp Gruppe sind wir dennoch bei Bedarf immer miteinander verbunden.

Beim folgenden gemeinsamen Großeinkauf können wir schon auf die Erfahrungswerte dieser Crew zurückgreifen und nehmen extra viel Käse, Erdbeeren, Kaffeebohnen und noch ein paar Fläschchen Wein aus Neuseeland. Nun sind wir bereit für die (kurze) Überfahrt nach RUSSEL.

 

Dez.

30

Crew

…ergibt Folgendes für den heutigen 30. Dezember:

Drohne : Überraschung für morgen! 

hier nur eine KLEINE Vorschau:

Fisch: 2 von 13 landen auf dem Grill (bzw. Neudeutsch: „Be Be Qu“), die anderen sind zu klein und dürfen weiter schwimmen

Kanu: alte Walfangstation besuchen (2 von uns 7)

Wäsche: endlich wieder saubere Unterwäsche 

Ruhige Überfahrt: irgendwas mit 28 Meilen (plus/minus), also 29 (sagt Skipper)

Grillen : abgrillen des Jahres 2019

Schokokuchen und Brot überraschen mit ihrer ungeplanten Konsistenz 

Krasser Tag (sagt Marco)

Einmal ist keinmal, zweimal kommt in den Blog : Lucia schafft bei Romé über 500 Punkte (und verliert somit radikal).

Unsere Bucht heute:

Over and out.

Dez.

29

Lucia

So macht Segeln Spaß! Alle helfen mit – und sogar der Wettergott ist uns gut gesonnen.

Der Wind treibt uns mit bis zu 11 Knoten mühelos die 52 Meilen bis vor die TUTUKAKA Marina.

Hier gönnen wir uns nach kurzer Einkaufstour und Spaziergang zum Abendessen Pizza und Muscheln. 

Dez.

28

Heute schlafen alle besonders lange, denn während der Nacht nimmt der Wind zu und es schaukelt uns besonders tief in den Schlaf. Für Martin hat dies gegenteiligen Effekt – der Skipperschlaf wird in Alarmbereitschaft geschaukelt und nach dem Rundgang zieht Martin um 2:00 Uhr sicherheitshalber das Beiboot hoch und macht es fest.

Nach langem, geselligem Frühstück legen wir zur 22 Meilen langen Strecke vom Süden der Great Barrier Island (Shoal Bay) Richtung Katherine Bay im Norden ab. Da es schon der fünfte Tag auf See ist, beginnen die ersten Experimente, ohne jegliche Ingwer oder Seekrankheitstabletten auszukommen. Ui, evtl. doch zwei, drei Tage zu früh – schade ums gute Frühstück… 

Der Seegang ist heute erstmals so hoch, dass die Wellen über das Deck schlagen. Wir haben Großsegel und Genua im Einsatz, der Wind weht in optimaler Richtung. Auch nach dem Reffen des Großsegels reiten wir weiterhin immer wieder mit 10 Knoten über die Wellen. 

Nach knapp vier turbulenten Stunden ankern wir erneut in einer der wunderschönen Buchten vor der Great Barrier Island. Der Sandstrand sieht hübsch aus, hier möchten wir ein paar Sonnenstunden verbringen – lesen, spazieren, Yoga… Urlaubsfeeling pur.