Feb.

18

Helene, Melanie und Waldemar

✨ Nächtlicher Regen & ein perfekter Start in den Tag ✨

Walde: Heute Nacht weckte mich Helene sanft aus meinem Traum. Der Regen prasselte aufs Boot – und wahrscheinlich hätte ich ewig weiter davon geträumt, wenn sie mir nicht einen kleinen Stupser gegeben hätte und ich schlussendlich realisiert habe, dass es tatsächlich regnet. Also schnell vom Bug nach hinten in die warme Kabine.

Helene machte es sich dort gemütlich, während ich die Bank im hinteren Teil des Bootes für mich hatte.

Am Morgen erwartete uns ein gemeinsames Frühstück: eine superleckere Eierspeise von Helene und – wie könnte es anders sein – eine wunderschön angerichtete Obstplatte von Sylvia. 🍇🍓🍍

Und ganz ehrlich:
Vor Sylvia ziehe ich meinen Hut! 🎩
Sie ist immer als Erste wach, zaubert uns die beeindruckendsten Obstplatten, sorgt mit ihrem Humor für die besten Momente – und wenn wir längst müde in unseren Kojen liegen, backt sie noch schnell die leckersten Kuchen für uns.

Danke, liebe Sylvia! ❤️✨

🌴 Ein Besuch bei André – mitten im Grünen 🌴

Nach dem Frühstück sind bei André zu Besuch. Dafür sind wir mit unserem Dinghy den Fluss hinaufgefahren – etwa 15 Minuten – bis wir an seinem kleinen Paradies ankamen.

Kaum hatte Martin nach ihm gerufen, stand André auch schon vor uns und nahm uns mit in seinen wunderschönen Garten.

Und was für ein Garten das ist! Überall Obstbäume, frische Früchte, Düfte, Farben – einfach traumhaft. 🍊🍌🌿

Wir bekamen eine kleine Führung und durften natürlich auch probieren: Obst direkt vom Baum und frisch geöffnete Kokosnüsse, deren Wasser einfach himmlisch schmeckte. 🥥✨

Als besonderes Geschenk gab es sogar ein paar Vanilleschoten für uns.

Ein herzliches, echtes Erlebnis – und wieder einer dieser Momente, die man nicht so schnell vergisst.

Zurück zum Bordleben ⛵️
Zurück auf dem Katamaran und nach einem Standortwechsel hat Martin noch ein Brot gebacken. Das Brot ist einfach unglaublich lecker.


Ein weiteres Mal sind wir ins türkisfarbene Meer gehüpft und haben die Abkühlung genossen – allerdings nicht zu lange, denn kurz darauf hieß es: Anker hoch und Fahrt zur Location für den Abend.
Geplant war ein Folkloreabend mit feinem Essen.

Vorher aber noch mal rasch ins Wasser 💦 zum abkühlen und auch gleich frisch machen für den Abend.

Soirée polynésienne 🇵🇫🔥
Das Essen war sehr abwechslungsreich und köstlich. Von frischen Salaten über Fisch und Fleisch bis hin zu Plantains und Kuchen konnten wir wirklich von allem probieren.

Die anschließenden Darbietungen – vom Pareo-Knüpfen für Frauen und Männer über Tanz und Tanzunterricht bis hin zu einer Feuershow – waren äußerst unterhaltsam.

Und bald war es dann wieder Zeit mit dem dinghy zurück zu fahren.

An Board gab es mit Sylvi und Melanie eine kleine Gegenveranstaltung – die zwei haben sich einen Mädelsabend mit dem Film „Dirty Dancing“ gemacht und haben die Feuershow am Strand aus der Ferne betrachtet.

Feb.

17

Helene, Melanie und Waldemar

Heute übernimmt die Crew den Griffel, um den Blogbeitrag zu schreiben, da unsere Sylvi, Chef-Redakteurin, heute nicht den ganzen Tag dabei war.

Der Vormittag war super entspannt. Nach dem obligatorischen „Rund-um-den-Katamaran-Schwimmen“ gab es ein superleckeres Frühstück. Danach hieß es wie gewohnt: klar Schiff machen. Und heute war anschließend direkt weiter chillen angesagt, da wir um 13 Uhr loswollten, um die Love Here Pearl Farm leerzukaufen.

Helene:
Mein Vorsatz war, nichts zu kaufen, da ich bei anderen Gelegenheiten schon ausgiebig geshoppt habe. Aber „luegä darf me ja“. Tatsächlich habe ich dann auch nichts gekauft. Die Präsentation über die Entstehung der Perlen – vom Impfen der Muscheln bis zur Ernte – fand ich jedoch sehr spannend. Auch der zum Kauf angebotene Schmuck war sehr ansprechend und das Wühlen in der Perlen-Kiste war sehr schön.

Ergänzung, auf der Fahrt nach Raiatea wurden wir noch fast überholt…

Melanie:
Mit dem Dinghy ging es zielgerichtet über die Lagune von Taha’a zur Perlenfarm.

Kaum angekommen, tauchten wir ein in die faszinierende Welt der Perlen. Bei einer kleinen, aber feinen Führung lernten wir, dass Perlen alles andere als Zufallsprodukte sind. Uns wurde gezeigt, wie sie den Muscheln entnommen werden, wie jede einzelne Perle einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen wird und warum manche Muscheln aussortiert werden, während andere ein zweites Karriereleben als Perlenproduzenten bekommen.

Frisch geschult und voller Kaufbereitschaft ging es dann in den Perlen Shop. Ein gefährlicher Ort. Gefühlt entdeckten wir jede Minute etwas Neues: hier eine schimmernde Perle, dort ein Schmuckstück, das dringend mit nach Hause wollte. Zeit spielte keine Rolle mehr – bis unser lieber Skipper Martin irgendwann sehr höflich, aber bestimmt daran erinnerte, dass Boote selten warten. Schweren Herzens lösten wir uns also von den Perlen (zumindest von einigen).

Zurück an Bord folgte der nächste emotionale Höhepunkt: Kaffee und Kuchen. Unsere großartige Sylvi zauberte einen Heidelbeer-Käsekuchen – Sensationell! Diesen haben wir dann auch fast komplett vernichtet.

Nach ein paar ausgiebigen Badesessions – Lagune geht immer – segelten wir schließlich in eine ruhige Bucht zum Ankern und Übernachten. Der Abend? Genau so, wie man ihn sich wünscht: gemeinsames Kochen, ein Glas Wein (oder zwei), viel Lachen und wie immer eine hitzige Wizzard-Runde nach dem Kniffeln.

Fazit: Perlen, Kuchen, Lagune und Spiele. Mehr Taha’a geht eigentlich nicht.

Waldemar:
Heute früh musste die Sonne erst über den Berg von Taha’a klettern, bevor sie uns auf dem Bug des Katamarans weckte. Sylvia war sofort wieder in der kleinen Küche zugange und bereitete liebevoll ihre Früchteplatte zu.

Wir genießen es sehr, unser Frühstück erneut über dem türkisblauen Wasser einzunehmen, in dem unsere Rasdu liegt. Der Tag kann kaum besser beginnen – in dieser traumhaften Landschaft und mit einer unglaublich herzlichen Crew, die respektvoll und gleichzeitig sehr humorvoll miteinander umgeht.

Ich habe heute früh sogar meine zehn Runden ums Boot geschafft, und das noch vor dem Frühstück!

Ein spannender Tag stand uns bevor, denn um 13 Uhr sollte es zu einer Perlenfarm gehen, die etwa eine Dreiviertelstunde entfernt lag. Ich hatte mir vorgenommen, für meine Frau Elke eine Perle zu kaufen, damit auch sie ein Stück Südsee bekommt – sie wird sich bestimmt darüber freuen.

An der Farm angekommen, erhielten wir nach einer kurzen Erklärung und Führung die Möglichkeit, uns an den wertvollen Perlen zu erfreuen, die eine ganz eigene Magie ausstrahlen.

Zurück an Bord genossen wir einen von Sylvia gebackenen Blaubeerkuchen. Man staunte nicht schlecht, wie schnell er fast vollständig verschwunden war! Die Kuchen, die hier gebacken werden, sind jedes Mal köstlich – und zugleich eine kleine Herausforderung für Sylvia, denn der Ofen an Bord ist mit unseren heimischen Öfen kaum zu vergleichen.

Feb.

16

Heute stand die gebuchte Tagestour mit Vanilla Tours auf dem Plan. Frühstück light war angesagt, jeder wie er möchte, und es wurden ja schon am Vorabend Snacks für den Tag vorbereitet. Um 7.45 Uhr wollte Martín mit dem Dinghi an Land. Er hatte die Tour schon mal 2018/19 gemacht und unsere erste Crew vor zwei Wochen war total begeistert von Noah, dem Guide.
Gespannt setzten wir über und schon das wunderschöne Grundstück, wo uns Noah in Empfang nahm, hat uns geflasht. Er fing gleich an, über die Pflanzen und Bäume in seinem Garten Geschichten zu erzählen, zum Beispiel über den riesigen Ficus Benjamini, der mittlerweile fast 40 Jahre alt ist. Seine Eltern haben ihn 1 Jahr nach seiner Geburt gepflanzt.


Dann bestiegen wir den hübsch dekorierten 4×4 Allrad Jeep und los ging es . Nach kurzer Strecke hielten wir an der Straße und wir mussten einen steileren Weg hochgehen.

Da war die Vanilleplantage von Noahs Freund. Die war völlig in die Natur integriert und die Vanillepflanzen rankten sich um verschiedene Baumstämme wobei die Blätter oben für Schatten sorgen. Noah erklärte uns die verschiedenen Schritte der Vanilleproduktion, die Bestäubung per Hand, die Ernte, die Massagen usw. Danach wunderte es uns nicht mehr, dass die Vanillestangen so teuer sind.

Wir fuhren weiter über die Insel, durch schöne Dörfer und hielten immer wieder an tollen Aussichtspunkten an. Noah erzählte uns viel über die Insel, über Traditionen und wurde nicht müde, unsere Fragen zu beantworten.

Auf der anderen Seite der Insel fuhren wir gottseidank mit dem Allrad Jeep durch ein grünes Tal und echt off road einen Berg hoch. Die Aussicht war grandios, man hatte den Rundumblick auf beide Buchten. Dort oben arrangierte Noah für uns verschiedene Früchte auf wilden Hibiskusblättern und schlug Kokosnüsse zum Trinken auf. Ein sehr gelungenes Picknick.

Nach ca einer Stunde mit kurzem Regenschauer ging es wieder den Berg hinunter. Noah zeigte uns noch seine Schule und wo im Sommer die Paddelwettbewerbe stattfinden, bevor wir zu unserem letzten Halt, der Rumdestillerie Pari Pari, kamen. Dort erzählten uns die Ladies etwas über die Öle, die hier hergestellt werden und über die Rumproduktion.


Einige haben auch etwas gekauft. Zwischendrin haben wir noch unsere Getränkevorräte in einem Supermarkt aufgefüllt. Das konnten wir im Jeep gut mitnehmen. Gegen drei kamen wir auf Noahs Grundstück zurück und wir mussten die ganzen Wasserpacks ins Dinghi schaffen. Auf dem Boot gab es dann noch den restlichen Apfelstrudel mit Vanillesoße und Sahne. Bis zum Abend war chillen angesagt, bis sich Helene und Walde in die Küche verzogen um das Abendessen vorzubereiten. Es gab mit Käse gefüllte Ravioli, dazu Spinat und Pilzsoße. Sylvia machte noch einen Chinakohlsalat.
Nachdem die Küche aufgeräumt war , verzogen sich alle aufs Deck und tauschten Fotos aus. Melanie und Sylvia gingen zeitig ins Bett und Walde, Helene, Martin und ich spielten eine Runde Wizard. Diesmal ging die Runde an mich. Ich hab noch einen Käsekuchen gebacken, bevor es in die Koje ging.

Feb.

15

Das Ankerteam Helene und Walde standen pünktlich um acht bereit, als es vom Skipper hieß, Leinen los von der Mooringboje. Gefrühstückt wurde unterwegs mit Obstsalat, Joghurt, gekochten Eiern und natürlich dem frischen Brot von Martin. Für den längeren Schlag nach Taha’a konnten wir teilweise sogar mit Großsegel und Genua segeln.

Viel Wind war nicht aber wir kamen gut vorran und da die See ruhig war konnte ich zusammen mit Helene als Apfelschnitzler einen Apfelstrudel backen, den es gleich nach unserer Ankunft auf Tahaa mit Vanilleeis und Sahne gab.

Erstes Ziel war die Love Here Pearlfarm, die, wie wir nach Ankunft feststellen mussten, leider am Sonntag geschlossen hat. Dann fuhren wir retour zum Coral Garden. Laut Marina in Raiatea darf man hier nicht mehr ankern, aber es lagen schon 4 Boote dort. Also kurz entschlossen Anker raus.

Martin erklärte die Vorgehensweise dort und los ging es voll bepackt mit den Schnorchelausrüstungen und dem Dinghi auf die Nachbarinsel des Motus Tautau. Im Gänsemarsch folgten wir dem Skipper bis an die Stelle, wo wir ins Wasser gingen.

Mit Flossen und Brille ließen wir uns mit der Strömung durch die farbenfrohe Korallenwelt treiben. Neugierige bunte Fische umschwärmten uns oder ließen sich durch uns nicht stören. Martin und Melanie machten wieder viele tolle Fotos mit den Unterwasserkameras.

Die Sonne schien, deswegen war die Sicht im glasklaren Wasser perfekt. Am Ende des Coral Gardens angekommen, machten wir uns auf den Weg zur zweiten Runde.

Als wir wieder durch waren blieben wir noch ein bisschen im flachen Wasser sitzen und beobachteten die vorwitzigen kleinen Fische um uns herum.

Begeistert machten wir uns mit dem Dinghi auf den Rückweg zum Boot. Martin ließ noch den Wassermacher und den Generator laufen, da uns Noah gebeten hatte, diese in der Bucht nicht einzuschalten, zwecks Lärm.
Danach ging es weiter in die Hurepiti Bay an die Boje von Vanilla Tours, mit denen wir morgen eine Ganztages Tour machen wollen.
In der kleinen Küche wurde fleißig gewerkelt. Sylvia bereitete eine würzige Karotten/Ingwersuppe als Vorspeise und Melanie verarbeitete die Auberginen zu einem leckeren Ratatouille mit Couscous. So langsam neigen sich unsere frischen Gemüsevorräte dem Ende zu, aber ist ja gut so. Nach dem Abendessen diskutierten wir noch den Essensplan für die restliche Zeit und es wurden Snacks , Eier und belegte Brote für den Ausflug vorbereitet, da wir um dreiviertel acht loswollen. Zeitig gingen wir alle in die Kojen oder an Deck, damit wir morgen ausgeschlafen sind.

Feb.

14

Heute hab ich die Crew mit einem leckeren Valentinsfrühstück überrascht, bevor sie zum Shark und Stingray Feedingpoint gefahren sind.

Nur waren leider viele Ausflugsboote von den beiden Kreuzfahrtschiffen vor Ort. Es sind trotzdem alle begeistert gewesen und Martin und Melanie haben tolle Fotos und Videos gemacht, die danach gezeigt und ausgetauscht wurden .

Sonst war heute nur schnorcheln und chillen angesagt. Melanie wollte einen Strandausflug machen, deswegen hat Martin sie nachmittags ans Ufer gefahren. Zum Kaffee hatten wir noch Helenes Rotwein/Weißweinkuchen mit Sahne. Den Rest des Nachmittags genossen wir einfach die tollen Farben des Wassers und den Blick auf den Mount Otemanu. Walde und Helene bereiteten das Abendessen vor. Reis mit Shrimps in Kokossosse und leckeren Salat.

Martin holte Melanie wieder pünktlich zum Abendessen mit dem Dinghi ab. Nachdem Abwasch haben wir im Bordkino den zweiten Teil von Vaiana geschaut. Passte wunderbar in die tolle Kulisse.