Feb.

27

Irgendwie waren heute Morgen schon alle ziemlich früh wach außer unser Skipper. Die einen sprangen gleich ins Wasser und schwammen ums Boot rum, die anderen genossen in Ruhe den ersten Kaffee. Dann frühstückten wir ziemlich zeitig, bevor es kurz vor neun hieß, Anker auf Richtung Huahine. Hartmut setzte das Segel und los ging’s. Martin schaltete den Autopilot ein, aber Hartmut fragte, ob er steuern darf.

Der Rest der Crew suchte sich irgendwo Liegemöglichkeiten im Schatten für die nächsten Stunden. Hartmut blieb die Hälfte der Zeit am Steuer. Da wir recht langsam vorankamen, schaltete Martin schließlich die Motoren an.

Ich hab noch einen Kuchen gebacken während der Schaukelei. Als wir gegen halb drei den Pass von Huahine erreichten, wurden alle wach , nahmen vorne am Bug Platz und genossen entspannt noch die restliche Fahrt in den Norden Huahines bis zum Hotel Le Mahana. Wir waren das einzige Boot, so konnte Martin die vorderste Boje anpeilen. Das Ankerteam Hartmut, Leo und Ludwig angelten mit dem Bootshaken nach der Boje und kurz drauf nach gemeinsamer Teamwork waren wir fest. Der Platz wurde von der Crew für sensationell befunden und sie waren begeistert . Beim Kaffeetrinken erzählte Martin ein bisschen über die Insel ,welche Sehenswürdigkeiten es gibt und empfahl der Crew , ein Auto zu mieten.
Als wir um kurz vor halb sechs zum Sundowner mit dem Dinghi ins Hotel fuhren, machten Leo, Hartmut, Christine, Isabel, Ludwig und Annemarie zuerst das mit den Mietautos an der Rezeption klar.

Da es kein passendes Fahrzeug für alle gibt, wird es wohl so sein, dass die Jungs ein Auto mieten und die Mädels auch extra ein Auto haben. So können die verschiedenen Bedürfnisse abgedeckt werden. Nachdem das geklärt war bestellten wir unsere Sundowners Maitai, Pina Colada, Chichi und für mich eine frische Kokosnuss. Manuia.


Zurück auf dem Boot übernahmen die Männer das Regiment in der Küche. Es gab einen großen Topf mit leckerem Hühnchen Huahine und eine Schüssel gemischten Salat.


Christine und Annemarie machten nach dem Essen wieder klar Schiff in der Küche.
Da diese Nacht eine bestimmte Sternenkonstellation zu sehen war, haben alle am Bug Sterne geschaut, bevor sie sich in die Kojen zurück gezogen haben.

Feb.

26

Nach einer regenfreien Nacht kitzelte die Sonne die Außenschläfer wach. Das Wasser bot sich gleich zum Schwimmen an. Ich bereitete schon mal das Frühstück vor und der erste Kaffee wurde dankend angenommen. Am Frühstückstisch erklärte Martin den kommenden Tagesablauf.

Es sollte zu dem Mare Taputapuātea gehen. Eine zweite Schwimmrunde musste noch sein, bevor es um zehn Uhr hieß…Anker auf zurück nach Raiatea zur Kultstätte.

Der Marae Taputapuātea, der als das wichtigste und größte Heiligtum in Französisch-Polynesien anerkannt ist, liegt im Herzen des „Polynesischen Dreiecks“ auf der Insel Ra’iātea. Die Stätte beherbergt mehrere Strukturen mit ganz unterschiedlichen Funktionen. Als Überbleibsel aus fast 1000 Jahren Mā’ohi-Zivilisation ist die Stätte heute Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Diese dem Kriegs- und Fruchtbarkeitsgott Oro geweihte heilige Stätte gilt als der Ort, an dem die Welt der Lebenden an die der Vorfahren grenzt. Es gibt in Polynesien sehr viele Marae, auf denen sich die Bevölkerung bei kulturellen, sozialen und politischen Ereignissen versammelte.


Nach zweieinhalb Stunden ließ unser rocking Ankerman Hartmut den Anker runter- Das Dinghi wurde abgelassen und die ganze Crew, bis auf Christine und mich, setzte über an Land. Christine wollte lieber eine Runde schwimmen, da sie schon eine Besichtigung vom Marae hatte. Ich machte derweil Kaffee. Kuchen war schon fertig, wie immer, ein Mitternachtsprodukt.


Danach motorten wir weiter mangels Wind zu unserem nächsten Ankerplatz. In das klare herrliche Wasser musste man einfach gleich reinspringen. Ca 1,5 km entfernt lag das Motu Oatara, bei Google als Vogelinsel beschrieben. Martin ließ sich wieder von mir mit dem SUP auf die Insel chauffieren. Die war leider privat und das Betreten verboten. Einen Blick haben wir doch riskiert. Vögel haben wir keine gesehen. Die Crew schnorchelte derweil zu einem schönen Spot mit einigen Korallen und bunten Fischen.


Zurück auf dem Boot wurde ein bisschen geratscht und gechillt. Isabel kochte heute ein leckeres Chilly , Martin bereitete die mitgebrachte Brotfrucht und ich machte für die Vorspeise einen bunten Salat.
Nach dem Essen meldeten sich die Jungs Leo, Hartmut und Ludwig als Küchenhelfer und spülten das Geschirr ab.


Dann war es endlich soweit, die Crew wurde in unser Lieblingskartenspiel Wizard eingeweiht. Annemarie schaute nur zu und Ludwig wollte nicht mitspielen. Martin erklärte den Spielverlauf und los ging es. Das erste Spiel war noch etwas holprig, aber die Revanche Runde klappte schon ganz gut. Wir haben ja noch ganz viel Zeit. Müde schlüpften danach alle in die Kojen.

Feb.

25

Am frühen Morgen hat es mal kurz geregnet, deswegen mussten die Aussenschläfer zurück ins Boot. Schlafen konnte dann irgendwie keiner mehr so richtig. Ich hab schon Kaffee und Tee gekocht, dann machten sich Isabel, Ludwig, Leo und ich nochmal Richtung Super U auf, um noch die restlichen Sachen, wie Milch und verschiedenes Obst zu kaufen.
Dann gab es ein leckeres erstes Frühstück. Anschließend gab es von Martin die Sicherheitseinweisung mit Bootsführung.

Derweil hab ich einen Kuchen für den Nachmittag vorbereitet. Um halb zehn ging es los. Die Boys von der Marina starteten den Motor und fuhren die Rasdu aus dem Hafen, dann übernahm Martin und der dritte Törn in Folge kann beginnen. Um halb zwölf erreichten wir unseren Badestop vor der schönen Privatinsel in glasklarem türkisen Wasser. Als Martin die Motoren ausmachte, hörten wir die Wasserpumpe laufen, aber alle waren an Deck. Alle Wasserhähne wurden kontrolliert, die aber alle zugedreht waren. Aus Christines Kabine hörten wir Geplätscher. Irgendein Schlauch war gerissen und das Wasser lief unkontrolliert aus dem Tank. Der war nun fast leer. Martin schaltete die Pumpe aus und telefonierte mit der Basis. Violetta konnte den Techniker nicht erreichen und deswegen entschied Martin, in die Marina zurückzukehren. Nach einem kurzen Badestop hieß es Anker auf und zurück in die Marina. Um 14.00 Uhr holten uns die Boys wieder ab und parkten in der Marina ein. Unten baute einer den Schrank aus und wechselte den Schlauch unterm Wasserhahn.

Derweil füllten Ludwig und Leo die Wassertanks wieder auf.
Kaffee und Kuchen wurden heute ein bisschen vorgezogen, denn um 15.00 legten wir wieder ab Richtung Südostseite Taha’a, an den schönen Ankerplatz, wo wir schon am Mittag waren. Dort konnte dann endlich der Urlaub beginnen . Auf dem Weg dorthin haben uns sogar Delfine begleitet, wenn das mal kein Glück bringt.


Christine hat sich heute für das Abendessen bereit erklärt und bereitete mit Annemarie als Schnippelhilfe ein leckeres Curry zu. Hartmut war für den Salat zuständig. Auf die Bioabfälle freuten sich die Haie und viele Fische unter dem Boot. Nachdem Abwasch in der Küche holte Hartmut endlich seine E Gitarre und wir saßen alle um den Tisch und sangen mit. So endete der erste Urlaubstag ganz entspannt.

Feb.

22

Die Crew hatte sich nochmal für einen Strandtag am Hotel Le Mahana entschieden. Nach einem leckeren Frühstück fuhr Martin Helene, Sylvia und Walde mit dem Dinghi an Land. Melanie blieb noch mit an Bord und ließ sich später rüber fahren. So hatten die vier noch einen tollen letzten Strandtag mit Schnorchelgelegenheit, bevor es am Montag früh nach Raiatea zurück geht. Martin machte den Blog noch online fertig und ich hab einen Kuchen gebacken und ein bisschen Wäsche gewaschen.
Um halb sechs fuhren wir mit dem Dinghi zu den anderen rüber, pünktlich zu unserem letzten Sundowner.

Wahnsinn, wie die schnell Zeit vergangen ist. Zurück an Bord machte wir ein improvisiertes Resteessen, mit allem, was noch da war. Sylvia bereitete aus den restlichen Tomaten eine Schüssel Tomatensalat. Bevor wir eine letzte oder vorletzte Runde Wizard spielten , schauten sich Sylvia, Melanie, Walde und Helene den tollen Sternenhimmel an. Danach wurde in bester Manier gezockt😄. Das erste Spiel ging an Melanie und die zweite Runde an Walde und mich. Die Glückssträhne vom Skipper ist nicht abgerissen, es hat sich nur verteilt. Die Glückssträhne hat er dafür jetzt beim
Backgammon , da hat er schon wieder 3:1 gewonnen. Wir haben wie immer viel gelacht und gingen dann zufrieden in die Kojen oder unter den Sternenhimmel.

Feb.

21

Ungewohnte Geräusche in der Nacht bedeuten meistens nichts Gutes. Um fünf Uhr morgens brummte die Wasserpumpe im Dauerton. Ich ging an Deck und horchte, schaute ob alle Wasserhähne zu sind und kontrollierte die Außendusche. Dann weckte ich Martin. Die Crew schlief tief und fest. Auch er schaute überall nach, vermutete schlimmstenfalls irgendwo ein Leck in der Leitung, schaltete die Pumpe ab und ging wieder schlafen. Walde war der erste, der wach wurde. Da er immer draußen schläft, hab ich ihn gebeten, in der Kabine nach zu schauen. Da war alles in Ordnung. Um halb acht hab ich die Pumpe wieder eingeschalten und wieder ein Dauerton. Ich hab bei Sylvia geklopft, da hat sich noch nichts gerührt, Melli war schon wach und fragte auch, was das für ein Geräusch sei. Bei ihr war nichts. Martin musste den Generator und den Wassermacher einschalten, da Batterien und Wassertank sich leerten. Ich probierte es nochmal bei Sylvia und hörte schon beim Öffnen der Kabinentür den Wasserhahn im Bad laufen. Sie war ganz erschrocken und hatte ihn einfach vergessen. Dann war das wenigstens geklärt , ein Leck wäre schlimmer gewesen.
So konnte ich beruhigt das Frühstück vorbereiten. Heute war nichts geplant, außer das schöne Wetter genießen und chillen. Sylvia wollte nach Fare, in den Hauptort fahren um sich dort eine Gallerie anzuschauen. Sie erzählte später eine schöne Geschichte, dass die Fahrerin ihr fast ihre ganze Verwandtschaft vorgestellt hat und sie dadurch ganz nette Begegnungen hatte. Sie wurde in der Galerie auch fündig und erstand wunderschöne Bilder. Der Rest der Crew fuhr mittags samt Schnorchelausrüstung mit dem Dinghi zum Hotel rüber. Heute war Strandtag angesagt. Martin und ich gingen ein bisschen im Sand spazieren. Dort trafen wir einen einheimischen Fischer namens Jean. Er putzte seinen Fang und fütterte nebenbei einen Rochen. Wir gingen noch bis eine Weile und kehrten dann um. Melanie, Walde und Helene schnorchelten derweil in einem Corel Garden, der direkt beim Hotel liegt. Dort sind wunderschöne Anemonen und schöne bunte Fische zu sehen.

Helene wartete auf einen Pareo, den sie bei ihrem Ausflug gestern gekauft hatte und der noch fertig gezeichnet wurde. Der wurde direkt ans Hotel geliefert. Stolz präsentierte sie ihn nach Erhalt. Tolle Farben in verschiedenen Blautönen, da kann sie ein schönes Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen. Martin und ich fuhren aufs Boot zurück, die Crew blieb bis zum Abendessen im Hotel. Sie genossen einfach mal den feinen Sandstrand. Zum Essen hatten wir eine Reservierung im Hotel. Pünktlich zum Sundowner kamen Martin und ich zurück und nahmen an einem schön eingedeckten Tisch Platz. So hatten wir einen fast perfekten Sonnenuntergang mit tollen Cocktails und einem leckeren Essen in einer schönen Umgebung.

Zurück an Bord wurde die Eisdiele eröffnet. Ich habe noch Sahne dazu geschlagen . Leider gibt es von dieser Session kein wirkliches Foto😄.

Obligatorisch wurden noch zwei Runden Wizard gespielt, eine RevancheRunde, aber unser Skipper ist einfach nicht zu schlagen. Müde schlichen dann alle in die Kojen oder legten sich draußen unter den Sternenhimmel.

Feb.

19

Wie gestern Abend abgesprochen, hieß es heute Morgen um acht Uhr Leinen los von der Mooring Richtung Huahine. Wenn wir längere Schläge fahren, gibt es immer Frühstück light mit Obstsalat, gekochten Eiern und Skipperbrot. Einfach etwas leichtere Kost. Das Großsegel wurde gleich zu Beginn als Unterstützung gesetzt und später die Genua dazu, dann konnte Martin die Motoren ausschalten. Wir hatten nicht viel Wind, so zuckelten wir bei 5-8 Knoten Wind dahin.

Da alles recht übersichtlich war, setzte heute der Skipper selber eine Bolo an. Die Crew suchte sich die begehrten Schattenplätze und döste . Nach ca 6 Stunden erreichten wir unseren Mooringplatz im Norden von Huahine beim Le Mahana Hotel. Das hatte leider beim ersten Törn noch nicht geöffnet. Nach dem Kaffee und Kirschkuchen fuhren Melanie und ich auf dem SUP rüber ins Hotel, um für die Crew für den morgigen Tag ein Mietauto zu organisieren. Das klappte relativ schnell und Melanie erspähte in dem kleinen Büro ein paar Pareos. Wir wollten nur mal kurz schauen und schwupps hatte jede von uns einen in der Tasche. Um NOCH einen Pareo reicher gingen wir noch über die Straße zum Secret of Vahine, der schon geschlossen hatte. Zurück im Hotel bestellten wir uns schön gekühlte Getränke warteten auf den Rest der Crew, die zur Happy Hour um 17.30 Uhr nachkommen wollte.


Kurz nach halb sechs tuckerte die Mannschaft mit dem Dinghi zum Hotelsteg, nur Helene fehlte. Sie probierte ein Kuchenrezept aus Samoa , und der Kuchen war noch nicht fertig. Martin, Melanie und Walde nutzen die Happy Hour für je einen Pina Colada und einen Maitai, meine Namensvetterin Sylvia blieb beim Weißwein und ich beim Kokoswasser und einem Mocktail.

Die Rückfahrt auf dem SUP gestaltete sich dann eher lustig. Wir haben unseren gute Laune Ohrwurm geträllert, dabei ist Melanie irgendwie zweimal ins Wasser gefallen, dann hab ich sie liegend zurück aufs Boot gepaddelt. Martin, Sylvia und Walde fuhren lachend mit dem Dinghi an uns vorbei.
Bevor es dann das Abendessen gab wurde noch eine Tanzrunde eingelegt.

Hungrig machten wir uns über Martins leckere Spaghetti Bolognese her.

Wir waren so satt, dass kein Eis mehr reinpasste. Nach dem Abwasch sind erstmal alle verschwunden, da hat mich Martin beim Backgammon gnadenlos abgezockt und 4:0 gewonnen. Auf einmal kamen doch alle wieder zurück zum Tisch und wir konnten noch zwei Runden Wizard spielen. Die eine Runde ging an Martin, die andere an mich. Müde schlüpften alle in ihre Kojen, bzw Aussenschlafplätze.

Feb.

16

Heute stand die gebuchte Tagestour mit Vanilla Tours auf dem Plan. Frühstück light war angesagt, jeder wie er möchte, und es wurden ja schon am Vorabend Snacks für den Tag vorbereitet. Um 7.45 Uhr wollte Martín mit dem Dinghi an Land. Er hatte die Tour schon mal 2018/19 gemacht und unsere erste Crew vor zwei Wochen war total begeistert von Noah, dem Guide.
Gespannt setzten wir über und schon das wunderschöne Grundstück, wo uns Noah in Empfang nahm, hat uns geflasht. Er fing gleich an, über die Pflanzen und Bäume in seinem Garten Geschichten zu erzählen, zum Beispiel über den riesigen Ficus Benjamini, der mittlerweile fast 40 Jahre alt ist. Seine Eltern haben ihn 1 Jahr nach seiner Geburt gepflanzt.


Dann bestiegen wir den hübsch dekorierten 4×4 Allrad Jeep und los ging es . Nach kurzer Strecke hielten wir an der Straße und wir mussten einen steileren Weg hochgehen.

Da war die Vanilleplantage von Noahs Freund. Die war völlig in die Natur integriert und die Vanillepflanzen rankten sich um verschiedene Baumstämme wobei die Blätter oben für Schatten sorgen. Noah erklärte uns die verschiedenen Schritte der Vanilleproduktion, die Bestäubung per Hand, die Ernte, die Massagen usw. Danach wunderte es uns nicht mehr, dass die Vanillestangen so teuer sind.

Wir fuhren weiter über die Insel, durch schöne Dörfer und hielten immer wieder an tollen Aussichtspunkten an. Noah erzählte uns viel über die Insel, über Traditionen und wurde nicht müde, unsere Fragen zu beantworten.

Auf der anderen Seite der Insel fuhren wir gottseidank mit dem Allrad Jeep durch ein grünes Tal und echt off road einen Berg hoch. Die Aussicht war grandios, man hatte den Rundumblick auf beide Buchten. Dort oben arrangierte Noah für uns verschiedene Früchte auf wilden Hibiskusblättern und schlug Kokosnüsse zum Trinken auf. Ein sehr gelungenes Picknick.

Nach ca einer Stunde mit kurzem Regenschauer ging es wieder den Berg hinunter. Noah zeigte uns noch seine Schule und wo im Sommer die Paddelwettbewerbe stattfinden, bevor wir zu unserem letzten Halt, der Rumdestillerie Pari Pari, kamen. Dort erzählten uns die Ladies etwas über die Öle, die hier hergestellt werden und über die Rumproduktion.


Einige haben auch etwas gekauft. Zwischendrin haben wir noch unsere Getränkevorräte in einem Supermarkt aufgefüllt. Das konnten wir im Jeep gut mitnehmen. Gegen drei kamen wir auf Noahs Grundstück zurück und wir mussten die ganzen Wasserpacks ins Dinghi schaffen. Auf dem Boot gab es dann noch den restlichen Apfelstrudel mit Vanillesoße und Sahne. Bis zum Abend war chillen angesagt, bis sich Helene und Walde in die Küche verzogen um das Abendessen vorzubereiten. Es gab mit Käse gefüllte Ravioli, dazu Spinat und Pilzsoße. Sylvia machte noch einen Chinakohlsalat.
Nachdem die Küche aufgeräumt war , verzogen sich alle aufs Deck und tauschten Fotos aus. Melanie und Sylvia gingen zeitig ins Bett und Walde, Helene, Martin und ich spielten eine Runde Wizard. Diesmal ging die Runde an mich. Ich hab noch einen Käsekuchen gebacken, bevor es in die Koje ging.

Feb.

15

Das Ankerteam Helene und Walde standen pünktlich um acht bereit, als es vom Skipper hieß, Leinen los von der Mooringboje. Gefrühstückt wurde unterwegs mit Obstsalat, Joghurt, gekochten Eiern und natürlich dem frischen Brot von Martin. Für den längeren Schlag nach Taha’a konnten wir teilweise sogar mit Großsegel und Genua segeln.

Viel Wind war nicht aber wir kamen gut vorran und da die See ruhig war konnte ich zusammen mit Helene als Apfelschnitzler einen Apfelstrudel backen, den es gleich nach unserer Ankunft auf Tahaa mit Vanilleeis und Sahne gab.

Erstes Ziel war die Love Here Pearlfarm, die, wie wir nach Ankunft feststellen mussten, leider am Sonntag geschlossen hat. Dann fuhren wir retour zum Coral Garden. Laut Marina in Raiatea darf man hier nicht mehr ankern, aber es lagen schon 4 Boote dort. Also kurz entschlossen Anker raus.

Martin erklärte die Vorgehensweise dort und los ging es voll bepackt mit den Schnorchelausrüstungen und dem Dinghi auf die Nachbarinsel des Motus Tautau. Im Gänsemarsch folgten wir dem Skipper bis an die Stelle, wo wir ins Wasser gingen.

Mit Flossen und Brille ließen wir uns mit der Strömung durch die farbenfrohe Korallenwelt treiben. Neugierige bunte Fische umschwärmten uns oder ließen sich durch uns nicht stören. Martin und Melanie machten wieder viele tolle Fotos mit den Unterwasserkameras.

Die Sonne schien, deswegen war die Sicht im glasklaren Wasser perfekt. Am Ende des Coral Gardens angekommen, machten wir uns auf den Weg zur zweiten Runde.

Als wir wieder durch waren blieben wir noch ein bisschen im flachen Wasser sitzen und beobachteten die vorwitzigen kleinen Fische um uns herum.

Begeistert machten wir uns mit dem Dinghi auf den Rückweg zum Boot. Martin ließ noch den Wassermacher und den Generator laufen, da uns Noah gebeten hatte, diese in der Bucht nicht einzuschalten, zwecks Lärm.
Danach ging es weiter in die Hurepiti Bay an die Boje von Vanilla Tours, mit denen wir morgen eine Ganztages Tour machen wollen.
In der kleinen Küche wurde fleißig gewerkelt. Sylvia bereitete eine würzige Karotten/Ingwersuppe als Vorspeise und Melanie verarbeitete die Auberginen zu einem leckeren Ratatouille mit Couscous. So langsam neigen sich unsere frischen Gemüsevorräte dem Ende zu, aber ist ja gut so. Nach dem Abendessen diskutierten wir noch den Essensplan für die restliche Zeit und es wurden Snacks , Eier und belegte Brote für den Ausflug vorbereitet, da wir um dreiviertel acht loswollen. Zeitig gingen wir alle in die Kojen oder an Deck, damit wir morgen ausgeschlafen sind.

Feb.

13

Helene erinnerte uns heute morgen daran, dass Freitag, der 13.te ist. So richtig abergläubisch ist keiner von uns. Nach dem Frühstück fuhren wir los an den tollen Schicki Micki Hotels vorbei bis an den wunderschönen Platz vor Ariis Motu Grill, da waren wir letztes Jahr auch schon.

Wie immer, wenn es eine tolle Location ist, wird sofort nach Motorstop die Badeleiter ausgefahren und alle springen ins Wasser.

Die Crew blieb an Bord und Martin und ich fuhren mit dem SUP rüber zur Insel. Helene schnappte sich die Kuchenform und wollte einen Rotweinkuchen mit Weißwein backen, Walde legte einen Waschtag ein und Melanie und Sylvia chillten ein wenig. Unterwegs mit dem SUP war es ganz schön schwierig wind und strömungstechnisch. Die letzten Meter ist Martin geschwommen. Sein Schnorchel machte irgendwie komische Geräusche, dass auf einmal vier große Hunde bellend und verteidigungsbereit ins Wasser schossen. Im Wasser noch stand Martin auf und dann haben ihn die Hunde doch schwanzwedelnd begrüßt.

Letztes Jahr war die Location noch nicht so schön, er hat wahnsinnig viel hergerichtet und zwei neue größere Hütten gebaut. Es war picobello sauber. Wir tranken eine Kokosnuss und gingen ein bisschen spazieren. Immer in Begleitung der Hundeformation, die sich Reviertechnisch dauernd änderte. Sehr interessant.

Nur Rambo, wer den Blog regelmäßig liest, weiß, dass bei mir fast alle Tiere Namen kriegen😄, war auf dem ganzen Weg dabei. Er umging die Reviere, indem er im Wasser lief und schwamm. Das war unsere Theorie, weil Hunde im Wasser nicht markieren können, endet deren Revier im/am Wasser.

Die Crew hatte derweil Spaß an Bord und produzierten ein Video nach dem anderen. Melanie ist aus der Branche und hatte ständig neue Ideen.


Helenes Rotweinkuchen mit Weißwein war sehr lecker und fluffig, die Sahne war noch das i Tüpfelchen .
Nach dem Kaffee und Kuchen sollten Martin und ich auch nochmal mit auf ein Video. Also wurden die Posen eingenommen und Sylvia filmte das Ganze. Das war ein Heidenspaß und wir genossen gleich noch eine schöne Abkühlung im Wasser.


Um 17.00 fuhren wir zurück an den Platz vor dem Conrads. Da werden immer in der Früh die Stingrays und Haie angefüttert. Das wir früh morgens nicht soviel Stress haben, wollte Martin eben heute noch zurück.
In der Küche wurden schon viele Vorbereitungen für das heutige Abendessen getroffen. Es gab ein bisschen Reste vom Vortag und verschiedene Salate und Dips. Jedenfalls eine reichliche und leckere Auswahl.

Nach dem Dinner war wieder mal Wizard angesagt. Beim ersten Durchgang hat Sylvia und beim zweiten Durchgang hat Helene gewonnen. Das war ein erlebnisreicher Tag und ein lustiger Abend.

Feb.

12

Pünktlich um 7.00 Uhr war das Ankerteam gefordert, denn es hieß Anker auf Richtung Bora Bora. Es hat leicht geregnet , darum fiel der Abschied von Maupiti nicht ganz so schwer. Wind kam aus Osten gegen an, deswegen musste Martin wieder die ganze Strecke, 32 Seemeilen, motoren mit dem Großsegel zur Unterstützung. . Da es doch einige Wellen gab, hatte die Crew fast die ganze Überfahrt geschlafen. Nach knapp 5 Stunden haben wir vor dem Bora Bora Yachtclub an der Mooring Boje festgemacht. Helene, Melanie, Sylvia und Walde hatten sich vorher schon telefonisch ein Mietauto an den Yachtclub bestellt, mit dem sie die Insel und die Boutiquen auf Bora Bora erkunden wollten.

Martin und ich blieben an Bord, weil wir uns um das Abendessen kümmerten. Vorher fuhren wir noch mit dem Dinghi zur Tankstelle zum tanken und machten kurz Halt im St. James auf einen Mocktail, Virgin Pina Colada. Der war sehr lecker. Eigentlich hätte Martin noch gerne ein Eis gegessen, aber die Cafeteria im Arc and Ciel hatte schon geschlossen. Zuhause auf dem Boot begannen dann die Vorbereitungen für das Dinner. Skippers Haumannskost😊: Fleischpflanzerl , lila Kartoffelstampf und Lauchgemüse.
Die Crew kam um 18.00 Uhr im YachtClub an und Martin brachte den Einkauf mit dem Dinghi an Bord. Die vier hatten viel Spaß nach den Fotos und Videos. Wir fuhren nochmal rüber zum Sundowner, bevor es dann zum Essen aufs Boot zurück ging.

Da eigentlich heute Weiberfasching ist, haben wir noch ein bisschen gefeiert und eine Polonaise ums Boot getanzt. Müde verschwanden alle in die Kojen oder aufs Vordeck zum Schlafen.

Feb.

11

Martin, Walde und ich fuhren zeitig in der Früh mit dem Dinghi an Land um Baguette zu holen. Dass das so kompliziert werden würde, hätten wir gar nicht gedacht. Wir liefen zuerst Richtung Fahrradverleih. Die Strecke zog sich dann doch noch ganz schön, weil wir an dem kleinen Supermarkt immer mit den Rädern vorbeigefahren sind. Die Lady wollte den Laden gerade aufschließen. Bei ihr gab es leider kein Baguette. Sie zeigte in die andere Richtung.

Walde fragte immer wieder an kleineren Snackbuden, wo es Brot gibt. Die freundlichen Insulaner schickten uns immer weiter. Als wir dann an der „Bäckerei“ ankamen, war das Baguette ausverkauft. So fuhren wir ohne zurück aufs Boot. Sylvia bereitete ein Chakchouka vor, das sind versunkene Eier in Tomatensoße, eine israelische Spezialität. Ich hatte ganz in der Früh schon eine Obstplatte geschnippelt.

So ließen wir uns das leckere Frühstück auch ohne Baguette schmecken. Danach wollten Helene und Walde mit dem SUP auf die Insel. Helene packte sich gut ein, die Sonne hat irgendwie jeden ein bisschen erwischt. Ich hab zwischendurch noch einen Kuchen gebacken. Wir müssen hier echt schwere Entscheidungen treffen, wie z. Bsp. zuerst ins Wasser oder zuerst Schattenplatz suchen oder Sonne oder lesen usw. Und zwischendurch findet sich immer jemand zum Ratschen.

Die Mädels hier an Bord haben so wunderschöne bunte Bikinis, da hatte ich die Idee, alle Oberteile vor unsere Kaffeetafel zu hängen. Melanie, Helene und Sylvia waren sofort mit dabei. Das war ein lustiger Akt.

Wir haben eh sehr viel Spaß an Bord und es wird viel gelacht. Beim Nachmittagsplausch oben auf der Flybridge hatten wir die Idee, nochmal ins Papahanis zum Sundowner zu fahren. Das war noch ein richtig schöner Abschluss hier auf Maupiti.

Melanie fuhr nicht mit und wollte sich um das Abendessen kümmern. Sie zauberte ein leckeres Abendessen mit einem tollen,bunten Salat und Spaghetti mit einer Soße aus Avocado und Limetten. Das war so gut, dass nicht mal mehr ein Eis geht.


Nach dem Abwasch haben wir noch Wizard gespielt. Dieses Mal hat sich Sylvia auch mit dazu gesetzt. Beide Runden gingen an Walde. Da wir morgen früh zeitig los wollen, haben sich alle nach dem Spiel in die Kojen verabschiedet.

Feb.

10

Ein neuer Tag im Paradies. Heute hatten wir vor, mit dem Katamaran zu der Hauptinsel rüberzufahren und dort zu ankern. Wir wollen da Räder für eine Inseltour mieten . Martin machte beim Frühstück noch auf die Gefahren mit den Mieträdern aufmerksam, die letzten, die wir hatten, waren nicht TÜV tauglich.

Nachdem wir das Dinghi am Hafen festgemacht hatten, gingen wir los. Wetter passte auch , nicht ganz so heiß mit etwas Wind. Direkt am Dorfplatz glänzten im Sonnenlicht lauter bunte neue Fahrräder.
Da war die Freude groß. Jeder suchte sich eine Farbe aus und los ging es.

Immer wieder hielten wir für Fotostopps,so auch bei der Schmuckdesignerin, bei der einige was gekauft haben.
Dann fuhren wir weiter zu dem öffentlichen Strand. Helene und Melanie setzten sich gleich ins Wasser und wollten dort noch ein bisschen bleiben. Walde spielte mit dem Hund, der uns ein Stück begleitete und Sylvia legte sich in den Schatten. Martin und ich schauten mal zu dem Snack Mimi ums Eck.

Wir haben immer das Schild gesehen, sind die Straße aber nie hinter gefahren. Das entpuppte sich echt als Geheimtipp. Ein wunderschöner Strandabschnitt mit einer Einkehrmöglichkeit für Snacks und kalte Getränke. Wir suchten uns ein schattiges Plätzchen und machten Pause.
Nach ca 30 Minuten entschieden Martin und ich uns, zum Boot zurückzukehren. Unterwegs haben wir noch Sylvia im Restaurant Tayrona getroffen. Sie genoss dort noch die schöne Aussicht auf die Lagune bei einem kleinen Snack und wollte noch nicht mit zurück.
Melanie, Helene und Walde fuhren derweil mit den Rädern noch um die Insel.
So nach und nach trudelten die Nachrichten ein, dass sie mit dem Dinghi abgeholt werden möchten. Zuerst Sylvia, dann die restlichen drei.
Als alle zurück an Bord waren gab es noch den restlichen Bananenkuchen von Helene, diesmal mit Sahne.
Martin und ich wollten mit dem SUP auf die Insel, das Motu Tuanai. Als wir schon fast auf dem SUP saßen, kamen zwei einheimische Jungs in einem Kanu vorbei. Neugierig kamen sie aufs Boot und ließen sich von Walde den Kat zeigen. Eine Tafel Milka Schoki sprang auch noch dabei raus.

Bei uns wurde das Wasser so flach, dass ich fast die ganze Strecke rüber auf die Insel laufen konnte. Der Skipper ließ sich von mir nachziehen und hielt ein Nickerchen. Auf dem Motu waren verschiedene kleinere private Häuschen, teilweise richtig schön angelegt. Ein lustiger Hund begleitete uns die ganze Strecke. Er hüpfte manchmal im Wasser wie ein Känguru.
Zurück auf dem Boot bereitete Melanie und Walde ein Gemüsecurry vor. Das hatte es ganz schön in sich und war ziemlich spicy, aber sehr lecker.


Nach dem Abwasch baute Martin das Bordkino auf. Wir schauten Disneys Vaiana, das passte einfach gerade. Danach gingen alle müde in die Kojen, bzw auf die Liegeflächen am Bug.

Feb.

9

Man sagt ja Montagen immer nichts Gutes nach, aber heute hatten wir ein Highlight nach dem anderen. Kurz nach sieben setzte ich mich auf ein SUP und wollte Mantas ausspähen. Ich wusste noch ungefähr die Stelle vom letzten Mal. Die Sicht nach unten war sehr gut, ich konnte bis auf den Grund sehen. Ca 15 Min musste ich langsam hin und her paddeln und dachte schon, dass wir kein Glück hatten bis unter mir ein großer schwarzer Schatten schwebte. Mit Martin hatte ich ausgemacht, dass ich mit dem Paddel wedeln sollte, wenn Mantas da sind. Blöd nur, dass jetzt genau ein Segelboot zwischen uns lag. Ich wedelte und hoffte, Martin sieht mich trotzdem. Ich paddelte zur Boje, um das SUP festzubinden und schnorchelte zu der Stelle zurück. Es waren mindestens 3 Stück, die da fast schwerelos durch das Wasser glitten. Die Foto und Videoaufnahmen waren jedenfalls sensationell.

Nach einer guten halben Stunde fuhren wir alle zufrieden zurück aufs Boot. Melanie und Sylvia zauberten ein leckeres, sehr buntes Omelette und ich hatte schon Früchte und eine Avocado vorbereitet, so hatten wir ein weiteres Highlight.

Nach dem Abwasch wurden erst Fotos gesichtet und getauscht, dann ging es ins Wasser. Heute waren besonders viele Rochen hier in der Lagune, manchmal auch zu zweit und zu dritt. Melanie machte mit ihrer Kamera tolle Aufnahmen. Für mittags hatte Walde einen leckeren Thunfischdip zubereitet. Gemeinsam ließen wir uns diesen mit Brot, Baguette und frischen Karotten schmecken. Danach hat Helene von den vielen reifen Bananen ein Bananenbrot mit Walnüssen für den Nachmittagskaffee gebacken. Ein herrlicher Bananenduft zog durch das Boot. Derweil sahen wir Adlerrochen im Wasser. Die sehen schon ein bisschen anders aus, als die normalen Stingrays und sind viel scheuer. Melanie versuchte ihnen zu folgen, aber die waren einfach zu schnell. Später versuchte ich mein Glück und tatsächlich konnte ich ganz nah an einen Eagle Ray ran, nur hatte ich keine Kamera dabei. Melanie filmte von außen. Als er mich bemerkte, ergriff er schnell die Flucht Richtung Boot. So konnte sie nochmal tolle Aufnahmen machen. Ich holte mir Martins Kamera und schnorchelte durchs Wasser. Fast zwei Stunden lang immer wieder Sichtung, bis mir dann doch noch einer vor die Linse kam.

Mehr geht doch gar nicht. Um fünf wollten wir ins Papahanis rüber, wo wir für das Abendessen reserviert hatten. Die neue Crew war von der Location sehr begeistert. Als wir ankamen, wurde gerade der Thuna für das Dinner im/am Wasser zerlegt. Was für ein Spektakel. Die Abfälle lockten einige Rochen und kleine Haie an. Die Handys wurden für Fotos gezückt. Melanie und Helene durften sogar einen Rochen füttern.

Wieviele Highlights waren das heute?? Und der Tag war noch nicht zu Ende. Vorne am Steg haben wir dann unseren Sundowner getrunken. Leider war heute kein super Sonnenuntergang, es waren trotzdem tolle Farben am Himmel.


So langsam wurde das Buffet hergerichtet. Die Mädels hatten schon richtig Hunger. Sah alles wieder total lecker aus. Ein weiteres Highlight war die Vorstellung von den Speisen und das Dankesgebet von der Chefin. Dann endlich durften die Teller gefüllt werden.


Beim Essen haben wir nochmal so den Tag Revue passieren lassen. Fazit…noch besser geht fast nicht mehr. Zurück auf dem Boot wollten alle nochmal ein Wizzard spielen. Aus einer Runde wurde zwei, die einmal der Skipper und einmal Walde für sich entscheiden konnte. Danach spielten wir noch ein Kniffel. Würfel liegen Helene scheinbar besser. Sie hat das Spiel gewonnen. So ging ein wirklich erlebnisreicher Tag zu Ende.

Feb.

8

Wir wollen heute Richtung Maupiti, deswegen hieß es um sieben Anker auf. Mit dem neuen Ankerteam Helene und Walde klappt das schon super gut. Die Wetterbedingungen waren schon wie bei den letzten Malen nicht optimal. Martin musste die 52 Seemeilen motoren mit dem Großsegel als Unterstützung. Wir frühstückten unterwegs und haben vorsichtshalber alles rutschfest verstaut.

Zuerst suchten sich alle vorne die Schattenplätze, weil die Sonne ist auch in der Früh schon sehr intensiv. Martin probierte wieder die Schleppangel aus, leider ohne Erfolg. Helene und Walde lösten den Skipper mal ab, damit eine Pause machen konnte.
Kurz vor dem Ziel, dem Pass von Maupiti, wollte Helene ihre Drohne ausprobieren. Irgendwie hat sie plötzlich nicht mehr reagiert und es gab eine Rettungsaktion vom Skipper und Walde, der die dann doch noch greifen konnte.


Bei der Einfahrt war die ganze Crew an Deck und war richtig geflasht von diesem wunderschönen Ort.

Routiniert wurde der Anker gesetzt und kaum hatte Martin die Motoren ausgeschaltet, wurde die Badeleiter ins Wasser gelassen und alle sprangen vor dem Kaffee ins Wasser. Nach dem Kaffee war Fotosession um Wasser angesagt. Melanie gab die Posen an und fotografierte. War sehr lustig und es sind schöne Fotos entstanden. Danach wurde Wasserball gespielt. Man mag gar nicht raus aus dem Wasser.

Zum Sundowner gab es eine Flasche Prosecco. Helene und Walde erklärten sich bereit, das Abendessen, Nudeln mit Broccoli, zu machen und Melanie machte einen gemischten Salat dazu.

Da wir heute so früh gegessen haben, gingen Melanie, Walde und Helene nochmal ins Wasser und blieben bis nach Sonnenuntergang drin. Sylvia machte es sich vorne am Bug bequem zum Sterneschauen und kam ein bisschen zum Ratschen auf die Flybridge. Als alle aus dem Wasser waren und wieder trocken waren haben wir wieder zwei Runden Wizard gespielt. Die erste Runde ging an Martin und mich mit Gleichstand und die zweite Runde gewann Melanie. So ging ein wunderschöner Tag im Paradies zu Ende.

Feb.

7

Da die Marina heute viele Charterboote zurück erwartete, mussten wir um acht los. Martin hat noch Wasser getankt, die geflickte Persenning wurde noch angebracht und dann ging’s los. Nur ein kurzes Stück in den Stadthafen. Da lag schon wieder ein Kreuzfahrtriese. Wir mussten noch die Reste einkaufen und Martin wollte mit der Crew noch den Sicherheitscheck machen und einmal an Bord alles erklären.
Nachdem alles erledigt war, hieß es Leinen los Richtung Paradies.

Wir ankerten vor der kleinen Privatinsel wieder in dem klaren türkisfarbenen Wasser. Die Haie kreisten ums Boot. Die Crew war total beeindruckt von den Farben , aber auch skeptisch. Doch so nach und nach blendeten alle die Haie aus, denn die Abkühlung im Wasser war sehr verlockend .

Nach dem Kaffee und Kuchen planten wir das Abendessen. Sylvia wollte ein Hühnchen mit Championsossen kochen, dazu Reis und Salat. Bis dahin chillte jeder ein bisschen auf den begehrten Schattenplätzen oder kühlte sich im Wasser ab.


Die Attraktion waren immer noch die Haie. Mittlerweile umkreisten 6 Stück das Boot. Sylvia begann mit der Vorbereitung des Abendessens. Melanie bot sich als Schnippelhilfe an und machte eine große Schüssel gemischten Salat.


Nach dem ersten gemeinsamen, leckeren Abendessen spielten wir noch zu fünft , Sylvia war ein bisschen müde, zwei Runden Wizzard. Die erste Crew, die das Spiel kannte. Es war richtig lustig. Die erste Runde ging an mich und die zweite Runde an Melanie. Das schreit unbedingt nach Revanche( aus Skippers Sicht)


Helene und Walde legten sich draußen an Deck schlafen und ich hab noch einen Kuchen gezaubert . So ging der erste Tag mit der neuen Crew zu Ende.

Feb.

6

Heute Morgen nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen. Ute ist schon um 7.00 Uhr zum Flughafen gefahren und die anderen wurden um 9.00/bzw. um halb zehn abgeholt.

Dann mussten die Kabinen sauber gemacht und neu hergerichtet werden. War gar nicht so einfach, weil die Jungs von der Marina dauernd in die Kabinen mussten um einiges an Kleinigkeiten zu beheben.

Um elf kam dann schon ein fröhliches Hallo an Deck. Melanie war die erste, die wir leider noch ein bisschen vertrösten mussten. Danach kam Walde und um 14.00 Uhr wie ausgemacht Helene und Sylvia. Bis dahin waren wir auch fertig. Ich holte noch ein paar Früchte, ein Baguette und eine Avocado aus der Stadt für den ersten Hunger. Dann gab’s Kaffee und Kuchen und Snacks zur Begrüßung. Jeder erzählte ein bisschen von sich. Anschließend ging Martin die Einkaufsliste durch und wir schwärmten alle aus zum Großeinkauf.

Helene und Melanie gingen in den Carrefour, weil sie da am ehesten Melanies glutenfreie Waren bekamen. Sylvia, Walde und ich haben uns durch den kleinen SuperU gekämpft. Zum Schluss hatten wir 6 proppenvolle Einkaufswägen. Alles ging völlig reibungslos. Taxi wurde bestellt, die Waren eingeladen und es ging zurück aufs Boot. Verstaugenie Martin wartete schon und fing gleich an, alles zu verräumen.

Dann wurden die Kabinen eingeteilt und die Neuen packten erstmal ihr Gepäck aus. Zum Tagesabschluss ging es in die wunderschöne Location Fish and Blue, wo wir schon am Vortag sehr lecker gegessen hatten. Zurück am Boot gingen alle müde von dem aufregenden Tag in die Kojen.

Feb.

6

Wir hatten noch alle zusammen ein tolles Frühstück bevor die ersten mit dem Taxi abgeholt wurden.
Ute muss noch ihren Rückflug planen, Götz und Katrin fahren mit der großen Katfähre nochmal nach BoraBora für ein paar Tage. Matthias, Walraud und Norbert werden noch ein paar Tage in Papeete sein.

Es war ein schöner und abwechslungsreicher Törn zwischen den Gesellschaftsinseln von French Polynesien. Anfangs hatten wie ein bischen viel Regen, aber danach wurden wir mit Sonne und dem Meer in seinen verschiedenen grün-, turkis- und blautönen verwöhnt.

Feb.

5

Aufwachen im Paradies in einem wahren Farbenrausch.

Heute konnten wir nochmal ausgiebig baden im türkisfarbenen Wasser vor der schönen Privatinsel. Das nutzen alle an ihrem letzten Tag trotz Hai und Rochensichtung. Kaffee und Kuchen gab es schon um zwei, weil wir zurück in die Marina mussten.

Martin gab an, um 15.40 zurück zu sein und er machte tatsächlich zeitmässig eine Punktlandung, trotz Tankstop und Gasflaschentausch.

Kurz vor der Marina kam das Tenderboot mit den Jungs, die uns abholen sollten um unsere „RASDU“ in die Marina zu Fahren. Sie machten sich auch gleich nach dem Anlegen an die vielen kleineren Reperaturen, die Martin schon vorher auf einer Mängelliste in die Marina geschickt hat. Kaum waren wir an Land, ging ich in die Stadt, um im La Raie Gatè zu reservieren. Leider hatten die Abends geschlossen. Derweil schickte Helene vom zweiten Törn ein tolles Foto von einer wunderschönen Location, und wollte dort für Freitag reservieren. Dann meinte Waltraud, wir könnten doch auch dort essen gehen. Planänderungen funktionieren hier immer besonders gut. Fein rausgeputzt stiegen alle , bis auf Ute, ins Taxi. Helene und Sylvia vom nächsten Törn wollten dort auf uns warten.
Als wir das Restaurant Fish and Blue betraten, waren alle total angetan. Wir konnten noch das Farbenspiel am Himmel vom Sonnenuntergang bei einem Sundowner beobachten . Martin und ich begrüßten schnell noch Helene und Sylvia, die einen besonders schönen Platz direkt im/am Wasser hatten.
Die Location war so liebevoll eingerichtet, ein Sammelsurium von Muscheln und vielen anderen wirklich schönen Dingen und der fröhliche Chef und seine Partnerin passen da voll rein. Das Essen wurde auf tollen Tellern serviert, ein perfekter Abschluss des ersten Törns. In einer Bewertung habe ich gelesen, dass man dort die Toiletten besichtigen sollte. Gesagt getan…Wahnsinn, so schön eingerichtet. Und soooo viel Platz …

.zurück auf dem Kat, machte sich alle dran zu packen. Deswegen gab es auch kein Wizard mehr. Ich hab noch einen Kuchen für die neue Crew gebacken und danach ging’s auch in die Koje.

Feb.

4

Wieder mal ein früher Tagesbeginn für die Crew. Um sieben hieß es Leinen los von der Boje in Richtung Taha‘a. Ca 37 Seemeilen lagen vor uns. Martin meinte, es könnte sehr wackelig werden weil der Wind von Südost, also genau gegenan, kommen sollte. Trotzdem haben wir als Stütze schon mal das Groß im 2.Reff gesetzt.

Also haben wir vorher noch alles verstaut und ich hab zum Frühstück noch Pfannkuchen gebacken . Die sollten eigentlich für zwischendurch sein, aber kaum waren sie aus der Pfanne, waren sie schon wieder weg. Als Martin aus dem Pass rausfuhr, sahen wir noch das Kreuzfahrtschiff Amera, auf der frühere Mitsegler von Martin, Andrea und Richard, eine Weltreise machen. Gestern Abend sahen wir die Amera schon von weitem schön beleuchtet in den Hafen von Bora Bora einlaufen. Leider hat es mit einem Treffen nicht geklappt, aber wir tauschten fleißig über WhatsApp Nachrichten aus.


Außerhalb vom Pass hat es dann ordentlich geschaukelt. Zwischendurch kam auch mal ein Regenschauer runter.
Gegen Mittag erreichten wir die Love Here Perlenfarm in Taha‘a. Wir wurden dort per Boot abgeholt und konnten dann an einer Präsentation zuschauen, bei der uns die Perlenproduktion und die Ernte gezeigt wurde. Anschließend gab es im Shop noch die schönen Perlenketten und andere Schmuckstücke zu bewundern und/oder zu kaufen.

Später, nach der nördlichen Umrundung von Tahaa, ankerten wir wieder vor der kleinen Privatinsel mit dem herrlichen, glasklaren Wasser und konnten uns beim Schnorcheln und Schwimmen abkühlen.

Abends starteten wir unseren zweiten Versuch mit der Folklore Veranstaltung . An den Mooringplätzen in der Bucht war kein Platz mehr frei, deswegen holten uns die Veranstalter mit einem schön geschmückten Boot ab.

Die Location war richtig voll. Zur Begrüßung gab es Rumpunsch und eine Vorführung, mit wie vielen verschiedenen Möglichkeiten man einen Pareo binden kann. Derweil wurde ein leckeres Buffet aufgebaut mit einem frisch gefangenen Mahi Mahi. Es gab noch Poisson cru, verschiedene Salate und Beilagen, Hähnchen und Rindfleisch und als Nachtisch Bananenbrot und viele Früchte.

Danach begann die Show. Die Tanzgruppe mit den
hübschen, immer lächelnden Mädchen, weihte uns in die polynesischen Tänze, die Ori Tahiti, ein. Anschließend durften die Frauen mitmachen und danach wurden den Männern der Hüftschwung nahe gebracht. Es war recht lustig. Nach den Tanzeinlagen gab es von Papa Tattoo noch eine Feuershow, bei der sich auch Gäste mit einbringen konnten. Auch drei mutige Kanadier trauten sich.

Alles in allem ein schöner Abend. Zurück an Bord saß der harte Kern und wir philosophierten über Gott und die Welt. Irgendwann nach Mitternacht ging es dann doch müde in die Kojen.

Feb.

3

Viel Wind blies uns heute Morgen um die Ohren. Beim Frühstück erklärte Martin den Tagesablauf. Auf dem Programm stand schnorcheln mit Rochen und Haien am einer Fütterungsstation und am Nachmittag schnorcheln an einem Felsen, um den ganz viele bunte Fische zu sehen sind. Zuerst hieß es mal abwarten, bis die Ausglugsboote zu sehen sind. Die füttern nämlich die Rochen und die Haie an. Um zehn war es dann soweit, alle bis auf Katrin und ich, fuhren mit dem Dinghi zu der Stelle, an der man stehen konnte.

Da ein Kreuzfahrtschiff im Hafen lag, war zu erwarten, dass auch viele Touris da sind. Auf den Fotos waren zumindest sehr viele Beine zu sehen. Egal, spannend und aufregend war es trotzdem. Schnorcheln macht müde, so denkt die Crew. Jedenfalls haben sich alle zum chillen auf dem Boot verteilt. Da es immer noch so stürmisch war, hat der Wind Waltrauds Badetuch mit über Bord geblasen. Martin wollte am Nachmittag auf die Suche gehen. Um kurz nach eins fuhr ein kleinerer Teil der Crew mit Brille und Schnorchelflossen an den schönen Schnorchelspot. Die waren vorher schon total nass wegen dem Spritzwasser vom Dinghi. Für mich war Waschtag, die ganzen Geschirrtücher mussten mal durchgekocht werden. Bei dem Wind waren sie ratzfatz wieder trocken. Um kurz vor drei kamen die Schnorchler wieder zurück, pünktlich zum Kaffee und Kuchen.

Norbert hat vorher schon das Boot umrundet und auch das Handtuch gesichtet. Nach dem Kaffee machten sich Martin und Götz auf die Suche nach dem vermissten Handtuch. Der Skipper hat es entdeckt und aus ca 5 Meter Tiefe hoch geholte. Zum Abendessen gab es heute nochmal Brotzeit mit Waltrauds Thunfischsalat, Krautsalat, Wurst und Käse. Alles so lecker, dass man fast nicht aufhören kann zu essen. Danach spielten wir in unserer alten Konstellation Wizzard, das Waltraud für sich entscheiden konnte.

Feb.

2

Gleich in der Früh um 7.00 Uhr kam der MooringManager zum Kassieren mit seinem Jetski vorbei. Einige hüpften noch zur Erfrischung vor dem Frühstück ins Wasser. Waltraud brutzelte wieder Rühreier für alle.

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Dinghi zum Yachtclub. Heute war Landgang angesagt.

Ute wollte sich ein Radl mieten, Götz und Katrin haben sich ein MietAuto zum Yachtclub bestellt, Waltraud und Norbert haben sich Vaitape, die Inselhauptstadt von Bora Bora, angeschaut und Martin und ich wollten uns einen Roller mieten. Da hat sich Matthias mit drangehängt. Zu Fuß liefen wir die knapp 3 km in die Stadt.

Heute hatte wirklich alles offen, da gestern Abend noch ein Kreuzfahrtschiff in die Bucht von Bora Bora gekommen ist. Es war auch ein geschäftiges Treiben auf den Straßen und unheimlich viel Verkehr. Wir hatten schon Bedenken, ob wir überhaupt noch einen fahrbaren Untersatz bekommen würden. Bei Alberts wurden wir fündig und Martin und Matthias erledigten noch die geschäftlichen Dinge, wie Führerschein , Versicherung usw . Dann probierten wir die passenden Helme und los ging’s Richtung Matira Beach. Ein wunderschöner Strandabschnitt, der zu einer kleinen Pause einlud.

Dann fuhren wir weiter. Das Hinterland von Bora Bora ist nicht wirklich Hochglanzbroschürentauglich. Viele Schrottautos und einen Schrottplatz sahen wir auf dem Weg, sowie viele Bootsleichen und Wellblechhütten. . Auch leere Openwater Bungalows von geschlossenen Hotels. So schade, dass man das so vergammeln lässt, statt zu renovieren. Ca 30 km ist die Inselrundfahrt, die hatten wir im eineinhalb Stunden durch.

Der Mount Otemanu sah aus jeder Perspektive anders aus. Martin war schon voller Vorfreude auf die italienische Eisdiele. Leider standen wir dort vor verschlossener Türe. Die schien für immer geschlossen zu sein. Waltraud und Norbert hätten sich auch gerne ein Eis gegönnt. Wir fuhren dann eben weiter zu einem Obststand, der eine schöne große Auswahl hatte.

Voll bepackt, sämtliche Verstaumöglichkeiten von den beiden Rollern wurden ausgenutzt, um das Obst zu verstauen, überlegten wir, wo wir am besten einen Kaffee trinken konnten. Auf dem Weg in den Ort haben wir bei Arc and Ciel Leute draußen sitzen sehen. Also zurück zu dem Café, dass eigentlich ein Perlenshop ist. Die hatten eine kleine Cafeteria dabei, wo Martin und Matthias auch ein leckeres Eis zum Kaffee bekamen. Ich hab mir eine frische Kokosnuss ausgesucht.

Um eins mussten die beiden Roller zurück gebracht werden. Martin fuhr mich in den Yachtclub und fuhr mit Matthias an die Tankstelle und zu Albers wegen den Rollern. So nach und nach trafen alle im Yachtclub ein. Nach einer kleinen Erfrischung ging’s zurück aufs Boot und an den anderen Ankerplatz im Mooringfeld beim Motu Toopua. Pünktlich um drei zur Kaffeezeit machten die Jungs an der Boje fest. Das klappt mittlerweile wie am Schnürchen. Zum Kaffee gab es einen Mandarinen Käsekuchen. Ums Boot schwammen 3 Blacktipps, die Haie mit der schwarzen Spitze auf der Rückenflosse. Zuerst waren alle ein bisschen skeptisch, aber wir waren alle mutig und sprangen ins Wasser.

Ute hat derweil das Essen vorbereitet. Sie kochte ein Zitronen Hühnchen mit Kokos Mango Soße und Gemüse .
Nach dem leckeren Abendessen spielen wir endlich mal wieder Wizzard. Da Götz recht müde war ist Norbert für ihn eingesprungen.

War recht lustig. Als alle ins Bett gegangen sind, hab ich noch einen Aprikosenkuchen gebacken.

Feb.

1

Früh um sieben hieß es Anker auf Richtung Bora Bora. Bye bye Paradies. Leider meinte es der Wettergott nicht so gut mit uns. Es scheinte zwar die Sonne, aber der Wind kam von der falschen Seite. Martin musste die ganze Strecke motoren. So tuckerten wir bei ca. 5-8 Kn Wind die 5 Stunden nach Bora Bora gegenan und konnten mittags im Hafen Vaitape anlegen.

Kaum waren die Leinen fest, schwärmte die Crew aus. Leider waren alle Geschäfte heute am Sonntag geschlossen, das war schon ein bisschen ärgerlich. Der Bora Bora Yachtclub hatte geöffnet, dort trafen sich dann später alle . Martin und ich hüteten das Boot. Da es ausnahmsweise keinen Kuchen gab, hab ich dem Skipper Pfannkuchen gemacht. Gegen Abend beschloss Martin, doch zum Bora Bora Yachtclub an die Mooring zu fahren, da die Fähren ganz schön Welle machten und das Boot an der Kaimauer ganz schön umherschaukelte. Ich wollte gerade der Crew Bescheid geben, da war Waltraud schon am Telefon und teilte mir mit, dass alle im Taxi Richtung Boot fuhren. Als dann alle an Bord waren, Ute kam noch zu Fuß gelaufen, legten wir vom Hafen ab und tuckerten zur Mooringboje am Yachtclub.
Das eingespielte Team machte souverän an der Mooring vor dem Yachtclub fest. Eine tolle Kulisse unterhalb vom Mount Otemanu. Waltraud bereitete ein Curry mit den Shrimps und es gab noch die Reste vom Vortag.

Dann bewunderten wir noch den schönen Vollmond. Irgendwie sind alle immer kaputt und huschen zeitig in die Kojen. Ich hab noch einen Kuchen gebacken und bin danach auch schlafen gegangen.

Jan.

31

Ein weiterer Tag im Paradies vor Maupiti. Die Jungs fuhren nochmal mit dem Dinghi auf Mantasuche. An Bord wurde derweil das Frühstück vorbereitet und Katrin schwamm im glasklaren Wasser, als sich ein großer schwarzer Schatten näherte. Zuerst dachten wir , ein Rochen, aber das war tatsächlich ein großer Manta, der da an ihr gemütlich vorbei schwebte. Die Schnorchler hatten heute kein Glück.

Nach dem Frühstück hieß es Anker auf an den nächsten Ankerplatz direkt vor dem Hauptort. Dort wollten einige ein Fahrrad mieten und um die Insel fahren. Waltraud, Norbert und Matthias sind zu Fuß gegangen. Wir machten eine Uhrzeit und einen Treffpunkt aus, wo wir uns später wieder treffen .
Martin, Götz, Katrin , Ute und ich suchten uns jeder ein Fahrrad aus. Zuhause würde der TÜV die Dinger aus dem Verkehr ziehen.

Das Wetter war perfekt, schon fast ein bisschen zu warm. Unser erster Halt war das Künstlerhaus. Ist leider wieder geschlossen, aber man kann auch gut von außen ein paar Kunststücke sehen.

Weiter ging es auf der Straße zu dem öffentlichen Strand. Martin und Götz sammelten noch Mangos auf der Straße. Die Bäume hängen so voll, das war letztes Jahr nicht.

Nachdem wir uns die Füße in dem weißen Puderzuckerstrand vertreten haben, ging es bergauf. Wir schoben alle, außer Martin, der ist noch ein ganzes Stück hochgefahren. Seine Kette war schon kurz vorm Reißen.

Aber die Aussicht von da oben belohnte jede Anstrengung. Alle Farben von schneeweiß bis dunkelblau. Der Pazifik leuchtete in allen Grün und Blautönen.

Aus den Häusern klang überall Inselmusik. Nahezu perfekt, bis auf mein Radl. Das klapperte und schepperte bei jedem Tritt. Auf dem Rückweg fanden wir einen kleinen Laden, wo wir gekühlte Getränke kaufen konnten. Dann setzten wir uns noch kurz an den Strand, bis Martin sah, dass sich jemand auf dem Boot befand. Kurze Aufregung. Wir versuchten Waltraud oder Matthias zu erreichen .
Waltraud meldete sich daraufhin bei Martin und sagte, dass sie sich aufs Boot bringen ließen. So hat sich das aufgeklärt.
Martin und ich brachten die Räder zurück, da gesellte sich ein süßer Vierbeiner zu uns. Katrin, Ute und Götz wollten noch bis 14.00 Uhr bleiben. Dann entschieden sich Katrin und Götz, doch mit aufs Boot zu kommen. Mogli, ich finde, der Name passte zu ihm, legte sich neben uns und wartete auch geduldig auf die beiden.


Um 14.00 Uhr, als wir wieder komplett waren, ging es zurück an den schönen Ankerplatz im glasklaren Wasser, das alle gleich für ein ausgiebiges Bad nutzten. Götz schnappte sich das SUP, Martin und ich spielten Wasserball. Bis zum Abendessen chillten wir an Bord. Götz hatte schon eine leckere Bolognese vorbereitet und kochte Spaghetti dazu. Danach gab’s einen Bordkinoabend mit Hidden Figures, unerkannte Heldinnen. Der Film handelte von einer wahren Begebenheit in den USA. Danach gingen alle müde in die Kojen, da wir morgen schon um 7.00 Uhr Richtung Bora Bora losfahren wollen.

Jan.

29

Um acht hieß es Leinen los von der Boje. Über der Bucht wölbt sich bei unserer Abfahrt ein Regenbogen und so fuhren wir dem Regenbogen entgegen.

Wir hatten 42 Seemeilen vor uns . Wind passte und wir segelten gemütlich bei durchschnittlich 8-12 Knoten Wind aus NE auf halb bis raum über den Pazifik. Martin startete erneut einen Versuch mit der Schleppangel.

Schattenplätze waren heiß begehrt, da sich bei dem ersten längeren Schlag einige einen Sonnenbrand geholt haben. Am Steuer wurde sich immer wieder abgewechselt.


Nachmittags zog dann auf einmal kurzzeitig eine kleine Wolkenfront mit Windböen von bis zu 22 Kn auf. Das Segel wurde gerefft. Martin meinte, das ist nur kurzzeitig. Und so war es auch. Nach gut 20 Minuten war der Spuk vorbei und der heftige Seegang beruhigte sich auch wieder.
Dann war es nach ca 8 Stunden endlich soweit. Die spektakuläre Einfahrt vom Pass von Maupiti.

Alle kamen an Deck und zückten die Handys und Fotoapparate. Links und rechts die Brandung und schon waren wir durch. Die Ankermannschaft stand schon parat.

Wir ankerten vor dem Motu Pitiahe im glasklaren, türkisfarbigen Wasser auf 1,6m WT. Es war also nicht tief. Alle konnten stehen, außer mir🤷‍♀️. Den Badespaß haben wir uns alle verdient nach dem langen Schlag. Zuerst spielten wir Wasserball, dann beschlossen Martin und ich mit dem SUP auf die Insel zu fahren. Mal schauen, ob der Dackel vom letzten Jahr noch da ist. Der Chef ließ sich natürlich liegend auf dem SUP chauffieren. Und tatsächlich, als wir auf der Insel ankamen, liefen uns schon zwei kleine Dackel schwanzwedelnd entgegen. Wir haben uns später mit dem Besitzer der Hunde unterhalten, der hier im Paradies lebt. Das Dackelmädchen war letztes Jahr schon da und sie sei die „Schwimmerin“.

Er sagte uns auch, dass wir quer durch die Insel laufen können. Vereinzelt ist uns jemand begegnet, ansonsten fühlten wir uns fast wie Robinson und Freitag.
Als wir aufs Boot zurück kamen, waren in der Küche die Vorbereitungen zum Abendessen schon im vollen Gang. Katrin, Ute und Götz haben Bohnen mit Speck und Kartoffeln zubereitet.
Das war sehr lecker. Nach dem Abendessen haben wir noch über den Tag philosophiert und dass wir hier nahe am Paradies sind . Martin, Waltraud und ich spielten noch zwei Runden Kniffel, die der Skipper für sich entscheiden konnte.

Jan.

28

Da die Crew heute eine Halbtagestour mit Vanilla Tours machen wollte, war Frühstück schon um halb acht angesagt. Ich hatte ja gestern schon Geburtstagsgirlanden aufgehängt und heute Morgen den Tisch schön gedeckt . Gut, dass das Wetter gehalten hat, die Sonne strahlte auch schon am Himmel. Perfektes Geburtstags und Ausflugswetter. Alle waren schon oben als Katrin aus ihrer Kabine kam. Ein Geburtstagsständchen tönte aus Martins Musikbox. Nachdem alle gratuliert haben, gab es Frühstück. Katrin war total überrascht und hat sich sehr gefreut.


Danach ging’s los. Martin fuhr die Truppe an Land und unterhielt sich noch mit Noah, dem Tourguide.
Wir wollen dann die Tour mit dem nächsten Törn machen .
Derweil probierte ich Bananenchips aus den Kochbananen. Die waren schon sehr reif, sind aber trotzdem gut geworden. Die leichte Schärfe vom Chili und die Süße der Banane sind eine gute Kombination. Katrin hat sich heut Abend eine Brotzeit gewünscht. Deswegen habe ich noch einen Krautsalat und einen Tomaten/Feta Salat gemacht. Waltraud und Norbert machen wieder den Thunfischdip, wenn sie von der Tour zurück sind. Nachdem ich in der Küche fertig war, hat Martin sein Skipperbrot gebacken.

Am frühen Nachmittag kam die Crew total begeistert zurück aufs Boot. Der Tourguide Noah war so toll, hat sehr viel über Flora und Fauna der Insel erzählt, über die Vanilleproduktion und er hat sie über die Bestäubung per Hand aufgeklärt.

Zum Schluss hielten sie in der Pari Pari Rum Destillerie. Der war so gut, dass Matthias und Waltraud kleine Flaschen mit Vanille und IngwerRum gekauft haben.


Um drei gab’s dann Kaffee und Käsekuchen. Während der schönen Sonnenuntergangsstimmung haben wir nochmal auf Katrin mit Sekt angestoßen und es gab einen kleinen Snack dazu.


Später hat sie sich ja eine Brotzeit gewünscht .


Vor dem Abendessen hüpften einige noch ins Wasser und Götz paddelte mit dem SUP durch die Bucht. Unsere Nachbarn von Huahine, die überfallen wurden, lagen jetzt wieder neben uns . Götz fragte , wie die Sache ausging. Das wird im Sand verlaufen, da wird nichts rauskommen.
Nach dem Abendessen holten Waltraud und Matthias ihre Rumschätzchen aus den Kabinen und luden zum Rumtasting ein. Fazit..die Vanille ist schön weich im Geschmack, der Ingwer übertrumpft den Rumgeschmack. Die meisten gingen müde in die Kojen . Kein Wizzard heute vom harten Kern 😊