Gesegelte Strecke: 265 sm Max. Speed: 7,9 Kn Max Wind: 40 Kn bei kurzzeitigem Frontdurchgang Bemerkungen: überwiegend Sonnig und sehr warm mit ab und an kurzen Regenschauern, meist in der Nacht. Wassertemperatur zwischen 28 und 30 Grad
Meist schwach windig, oft aus NE-E-SE um die 5-12 Kn.
Der Skipper hat gesagt, um kurz vor sechs bei Sonnenaufgang wird gestartet.
Hartmut und Leo standen schon bereit, als es hieß Anker auf. Auch dieses Mal ein Abschied von meiner Lieblingsinsel Maupiti. Vor uns liegen 50 Sm bis Taha’a. Wind war natürlich ungünstig von vorne, wir kamen trotzdem unter Motor zügig voran. Hinter uns gab es noch mal den Blick auf BaoraBora.
Die Schattenplätze waren , wie bei jedem längeren Schlag, heiß begehrt . Wir erreichten unser Ziel, die Love Here Pearl Farm kurz vor ein Uhr. Ludwig fuhr uns mit dem Dinghi rüber. Wir wurden wie immer sehr nett begrüßt und eine Dame erklärte uns den Entstehungsprozess vom den schwarzen Tahiti Perlen. Die schwarze Farbe der Tahiti Perlen entsteht hauptsächlich durch die Perlmuschelart, in der sie wachsen. Das ist die schwarze Lippen-Perlauster . Auf einer Perlenfarm dauert die Zucht einer Tahitiperle normalerweise etwa 18 Monate bis 3 Jahre. Nach den Erklärungen gingen wir zum Shop. Da haben die Augen geleuchtet. Ist ein tolles Gefühl, in der großen Perlenschatulle zu wühlen. Jeder wurde fündig und nahm etwas mit, wie z. Bsp. lose Perlen , Muschelschalen oder Armbändchen. Zum Schluss bekamen wir jeder noch eine kleine Perle geschenkt.
Zurück auf dem Boot reservierte Martin für den polynesischen Folklore Abend heute . Dann ging’s noch einmal um die halbe Insel, bis wir in der Faa‘a Bucht ankamen. Der Bojendienst Hartmut, Leo und Ludwig fischten zum letzten Mal für diesen Törn eine Boje aus dem Wasser und befestigten die Leinen daran.
Wir hatten noch gut Zeit zum Schwimmen, chillen usw. Um halb sieben stiegen wir alle fein rausgeputzt in das Dinghi zur polynesischen Folklore Show mit Buffet. Wir wurden schon mit Musik empfangen, dann hielt der Chef vom Happy Village eine Willkommensrede und anschließend durften wir ans Buffet. Es gab Poisson Cru, Hähnchen, Schwein, natürlich den Mahi Mahi und leckere Beilagen.
Zum Nachtisch stand ein fluffiges Bananenbrot und frische Früchte bereit. Nach dem Buffet zeigte eine junge Dame die Wickeltechniken von Pareos, der Opa Tattoo die Bindetechniken für Pareos für Männer und danach kamen die Folklore Tanzvorführungen der hübschen Mädchen. Auch die Gäste durften mittanzen und konnten ihr Geschick im tahitianischen Hüftschwung zeigen. Die Feuershow zeigte wieder Opa Tattoo . Bei fetziger Discomusik, die für den Chef vom Happy Village zu seinem Geburtstag gespielt wurde, verließen wir gut gelaunt die Location. Da es ein langer Tag war, gingen gleich alle müde in die Kojen.
Heute Morgen war schon rege Betriebsamkeit auf dem Kat. Martin ist sogar mit aufgestanden um für Isabels runden Geburtstag den Tisch schön herzurichten. Wir haben Girlanden aufgehängt, den Kuchen mit Kerzen dekoriert, Geburtstagsservietten hingelegt, eine reichhaltige Obstplatte gemacht und jetzt fehlt nur noch das Geburtstagskind.
Als Martin dann Stevie Wonders „Happy Birthday“ auf volle Lautstärke spielte, kam Isabel aus der Kabine. Alle gratulierten, sangen das Ständchen mit, die Sonne schien, das Wasser war türkis….besser geht’s doch nicht für einen runden Geburtstag in der Südsee.
Der Sekt ist kaltgestellt, so kann der Tag weitergehen. Um 09. 00 Uhr nach dem leckeren Frühstück hieß es dann vom Skipper, Anker auf Richtung Bora Bora. Das ist leider eine kleine Planänderung, da das Wetterfenster für Maupiti nicht günstig war. Aber wir sind ja flexibel. Das Großsegel wurde hochgezogen und dann die Genua noch dazu. Zuerst mit Unterstützung vom Steuerbordmotor setzte sich Hartmut wieder ans Steuer. Wir tuckerten so langsam vor uns hin, immer mit Blick auf die Insel. Dann kam doch noch Wind auf und wir segelten mit durchschnittlich 5-6 Knoten und kamen sogar recht flott voran. Der Steuerstand auf der Flybridge ist immer ein beliebtes Plätzchen, man sieht was ,es geht meistens ein Lüftchen und ein Plausch ist auch immer drin.
Kurz vor Bora Bora ging dann wieder gar nichts mehr mit Wind, aber dunkle Wolken umhüllten den Mount Otemanu. Ab dem Aussenriff musste Martin dann die Motoren einschalten. Die Crew warf schon mal neugierige Blicke auf die 4/5 Sterne Wasserbungalows, da kommen wir die nächste Tage noch näher vorbei. Pünktlich um drei zum Kaffeetrinken legten wir vor dem Yachtclub an einer Boje an. Kaum war die Boje fest, kam auch schon der Kassierer und kassierte die Gebühr. So schnell war er noch nie da. Dann durfte Isabel nochmal die Kerzen von ihrem Geburtstagskuchen ausblasen und es gab Cappuccino und Kuchen.
Ab 16.00 Uhr war Happy Hour im Yachtclub, nur das Wetter machte mal wieder einen Strich durch die Rechnung. Ein Wolkenbruch verzögerte den Start, aber um halb fünf konnte die Crew starten. Martin und ich blieben noch am Bord und Ludwig holte uns zur zweiten Cocktail Runde. Pina Colada, Tequila und Sunsets waren die Favoriten der Crew. Um 18.00 war die Happy Hour vorbei und wir fuhren mit dem Dinghi zurück aufs Boot.
Christine und Annemarie kümmerten sich heute ums Abendessen. Es gab leckeres Chicken Terriyaki und eine große Schüssel Coleslaw. Leo und Annemarie sorgten dafür, dass die Küche wieder sauber war. Die Crew sang nochmal ein Ständchen für Isabel zusammen mit Hartmut und seiner E Gitarre und dann noch per Videocall für Hartmuts Enkelin, die daheim ihren zweiten Geburtstag feiert. Das Wizardfieber grassiert an Bord, so haben sich wieder 6 Leute zum Spielen gemeldet. Christine, Isabel, Annemarie (die dann in der 2.ten Runde von Ludwig abgelöst wurde)Leo, ich und Martin. Ich hab heute beide Runden für mich entscheiden können. Während dem Spiel hat Hartmut wieder Oldies gespielt und gesungen.
Heute hieß es nach einem letzten leckeren Frühstück Abschied nehmen von unserer Gute Laune Crew. Sylvia bleibt noch ein paar Tage auf Moorea, Melanie noch in Papeete , für Helene und Walde geht’s direkt abends zurück in die Heimat. Aber ein Treffen ist geplant. Dann musste das Boot sauber gemacht und die Betten überzogen werden, damit wir am Nachmittag die neue Crew willkommen heißen können. Isabel hat fleißig geholfen, die kam schon am Vortag aufs Boot. Um kurz vor 14.00 Uhr kamen Leo, Hartmut und Ludwig aus München und Christine aus Aachen, die Annemarie aus LA mitbrachte. Perfekt zum Kaffee und Kuchen und frischem Obst wurde die neue Crew begrüßt.
Danach wurde die Einkaufsliste besprochen und wir schwärmten wieder aus in Richtung SuperU. Wir füllten nacheinander zig Einkaufswägen mit Getränken, Basics, Obst und Gemüse usw. Es gab wieder keine Eier. Ich schaute noch im Carrefour, aber auch da waren die Regale leer. Leo hat dann noch noch in einem kleinen Supermarkt Eier ergattern können.
Zurück ging es mit einem vollbeladenem Taxi und unser Skipper und mittlerweile erprobtes Verstaugenie verräumte alles in die vorgesehenen Plätze. Kühl und Gefrierschrank wurden wieder prall gefüllt. Am Anfang denkt man immer, wer soll das denn alles essen, aber meistens ging es gut aus. Für den Abend haben wir im Fish and Blue reserviert und alle waren wieder begeistert von der Location. Wir saßen direkt am Wasser. Den Sonnenuntergang haben wir leider knapp verpasst, aber dennoch waren tolle Farben vom Abendrot am Himmel zu sehen. Das Essen war wieder sehr lecker.
Was dieses Mal nicht so schön war, dass wir das Gefühl hatten, nach dem Essen müssen wir gehen. Kein Dessert bestellt, dafür gleich die Rechnung gebracht. Ansonsten war alles top. Zurück auf dem Boot machte sich bei den meisten noch der Jetlag bemerkbar und sie verzogen sich in die Kojen oder auf die Außenschlafplätze. Martin, Isabel und ich spazierten noch in die Stadt, weil wir da laute Trommeln und Musik hörten. Als wir da waren, haben wir gesehen, das auf der Aranui 5 ein richtiges polynesisches Spektakel aufgeführt wurde. Die Gäste hatten Spaß, wir mussten leider draußen bleiben und konnten nur zuhören. Max vom Le Raie Gate meinte zwar, wir dürfen rein, aber wir wurden sehr freundlich abgewiesen. Dann spazierten wir gemütlich zurück aufs Boot und gingen in die Kojen.
Gesegelte Strecke: 250,5 sm Max. Speed: 7,2 Kn Max Wind: 32 Kn bei kurzzeitigem Frontdurchgang Bemerkungen: überwiegend Sonnig und sehr warm mit ab und an kurzen Regenschauern, meist in der Nacht. Wassertemperatur zwischen 28 und 30 Grad
Meist schwach windig, oft aus NE-E um die 5-12 Kn.
Wie immer gabs noch mal ein fruchtiges Frühstück. Die letzten Sachen wurde gepackt und um 08:45 kam schon das Taxi zum Flughafen, zumindest passend für den ersten Flug.
Die anderen Flüge starten heute etwas später gen Papeete.
Fast wie immer hat doch jemand was vergessen. Diesmal traf es Helene, deren Flug zum Glück später ging, so dass sie nochmals schnell zurück kommen konnte.
Jetzt sind dann inzwischen alle in Papeete eingetroffen und können noch einen gemeinsamen Nachmittag verbringen ehe es für einige dann schon wieder in Richtung Europa via USA mit dem Flieger geht.
08:00 hieß es am vorletztet Tag Mooring los. Vor uns lagen 31 Meilen auf dem Weg bis nach Raiatea in die Dream-Yacht-Marina.
Zuerst gings in der Lagune von Huahine gen Norden bis zum südlichen Pass VAPEHI und dann auf Westkurs bis nach Raiatea. Wir hatten zwar schon das Groß beim Ablegen gesetzt, in der Hoffnung auf Wind bei der Überfahrt. Aber leider bis auf ein recht kurzes Stück ging allein unter Segeln nichts. Der Wind war schwach mit maximal 8 Kn und dazu noch aus ENE, also fast genau von hinten. Die Segel hingen recht schlapp umher und schaukelten in der Dünung. also ging es dann unter Motor weiter bis zum Mooringplatz gegenüber dem Hafen Uturoa von Raiatea. Hier konnten wir einen letzten Badestopp einlegen bevor es gegen 16:00 in die Marina ging.
Am Ankerplatz ist gleich nebendran ein großes Flach mit kleinen Bummies, die zum Schnorcheln einluden.
DYC-MArina Uturoa auf Raiatea
Bevor wir endgültig in der Marina festgemacht haben, gings noch an die Tankstelle um Diesel, Beibootsprit und die Gasflasche aufzufüllen.
Zum Abendessen hatten wir in der Stadt beim Restaurant La Raie’Gate reserviert. Das war alles ausgesprochen lecker dort. Wir hatten alle verschieden Gerichte, die reichlich und sehr gut waren, inklusive einem Happy Hour Drink, den es dort vom 16-19:00 Uhr gibt.
Der kurze Spaziergang bis zur Dream-Yacht-Marina und unserem Kat RASDU war gut zum verdauen.
Heute hab ich die Crew mit einem leckeren Valentinsfrühstück überrascht, bevor sie zum Shark und Stingray Feedingpoint gefahren sind.
Nur waren leider viele Ausflugsboote von den beiden Kreuzfahrtschiffen vor Ort. Es sind trotzdem alle begeistert gewesen und Martin und Melanie haben tolle Fotos und Videos gemacht, die danach gezeigt und ausgetauscht wurden .
Sonst war heute nur schnorcheln und chillen angesagt. Melanie wollte einen Strandausflug machen, deswegen hat Martin sie nachmittags ans Ufer gefahren. Zum Kaffee hatten wir noch Helenes Rotwein/Weißweinkuchen mit Sahne. Den Rest des Nachmittags genossen wir einfach die tollen Farben des Wassers und den Blick auf den Mount Otemanu. Walde und Helene bereiteten das Abendessen vor. Reis mit Shrimps in Kokossosse und leckeren Salat.
Martin holte Melanie wieder pünktlich zum Abendessen mit dem Dinghi ab. Nachdem Abwasch haben wir im Bordkino den zweiten Teil von Vaiana geschaut. Passte wunderbar in die tolle Kulisse.
Gesegelte Strecke: 228 sm Max. Speed: 7,6 Kn Max Wind: 40 Kn Bemerkungen: Anfangs gabs viel Regen, danach überwiegend Sonnig und warm mit kurzen Regenschauern in der Nacht. In der esrten Törnhälfte zog ein Cyclon ca. 300 sm SW vorbei und brachte 2-3 Tage viel Regen und Wind am ankerplatz mit bis zu 40 Kn.
In der übrigen Zeit hatten wir Winde meist aus NE-E um die 10-15 Kn.
Eine Strophe von Achim Reichels Song Aloha he heißt “ Ich hab das Paradies gesehen “ Dann müsste er hier vor Maupiti gewesen sein. Wenn es ein Paradies gibt, dann hier und wir sind mitten drin. Ein Traum.
Heute Früh noch vor dem Frühstück sind wir mit dem Dinghi an den Mantaspot gefahren. Ich hab das SUP genommen. Dinghi und SUP wurden an der Boje fest gemacht und dann ging es auf die Suche.
Das Wasser war etwas trüb. Martin hatte den Platz entdeckt, wo sie sich meistens putzen lassen, aber da war keiner. Die anderen kreisten auch um die Stelle und plötzlich rief Götz…hier ist einer.
Schnell schwammen wir zu der Stelle und in ca 5-6 Meter Tiefe gleitete wirklich ein großer Manta durchs Wasser. Matthias hat noch einen zweiten gesehen und folgte ihm. Wir blieben bei dem einen und beobachteten ihn fasziniert. Martin tauchte runter und hat ein paar tolle Aufnahmen von ihm gemacht. Das war unser erstes Highlight des Tages. Dann hatten wir ein leckeres Frühstück vor einer traumhaften Kulisse. Highlight Nr 2 . Diese Farben kann kein Foto festhalten. Danach schnappten Martin und ich ein SUP, um auf das MOTU Tiapaa zu paddeln. Der Chef hat sich natürlich wieder durch das glasklare türkise Wasser chauffieren lassen.
Auf dem Motu wurde fleißig gearbeitet. Die kleinen Chalets, die sie letztes Jahr angefangen hatten, waren fast fertig. Die sehen wirklich schön aus. Wir sind noch ein bisschen weiter spaziert. Auf einer HÄngematte saß ein Einheimischer und genoss einfach den wunderschönen Blick .
Dann kamen wir an einer Bar an, die sich als Pension Papahani entpuppte. Das wäre doch die perfekte Location für einen Sundowner. Martin fragte nach, ob wir heute Abend auf einen Drink vorbeikommen können. Perfekt, das wird Highlight Nr 3.
Ich paddelte den Skipper zurück aufs Boot und wir erzählten von dem Plan. Da meinte Katrin, wenn das schon so eine schöne Location ist, könnten wir doch auch dort essen. Alle waren einverstanden. Also zurück aufs SUP, dieses Mal mit Ute als Passagier. Am Restaurant angekommen, nahmen sie gerade die Fische aus, die es am Abend geben sollte. Zwei schöne große MahiMahi wurden fachgerecht zerlegt. Ute sprang derweil ins Restaurant und reservierte uns einen Tisch.
Zurück an Bord gab’s Kaffee und Kuchen . Danach sprangen alle ins Wasser, das war einfach zu verlockend. So klar und warm wie in der Badewanne. Ab und zu kreisten ein paar Rochen ums Boot.
Um 17.00 Uhr setzten wir mit dem Dinghi über an Land ins Restaurant und bestellten schon mal einen leckeren Rumpunsch als Sundowner.
So nach und nach kamen die Hotelgäste und bewunderten auch den schönen Sonnenuntergang. In der Zeit wurde das Buffet aufgebaut. Alle Gäste wurden zu dem großen Tisch gebeten. Die Chefin und die Köchin erklärten die leckeren Gerichte. Dann wurde noch ein Gebet gesprochen und die Musik begann zu spielen.
Jetzt durften die Gäste ans Buffet. Viel frischen Fisch. Alles war so lecker. Das Highlight Nr 4. Als Nachtisch gab es einen fluffigen Kuchen. Glücklich und zufrieden fuhren wir mit dem Dinghi aufs Boot zurück. Katrin und Götz wollten draußen schlafen und zogen sich aufs Oberdeck zurück. Martin hatte noch am Laptop zu tun und ich fasste unsere tollen Erlebnisse für den Blog zusammen. Ein wundervoller Tag mit vielen Highlights im Paradies ging zu Ende.
Das Jahr neigt sich so langsam dem Ende und dazu wünsche ich Dir eine schöne noch verbleibende Adventszeit und hoffe Du hattest ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest. Für das kommende neue Jahr2026 wünsche ich Dir einen super tollen Rutsch und vor allem Gesundheit – lass es krachen!.
Mit einigen von Euch gibt es ja gleich zum Jahresbeginn ein Wiedersehen auf den drei Pazifik-Segeltörns in French Polynesien.
Und für alle anderen habe ich sozusagen ein kleines Weihnachtsgeschenk in Form von neunen Mitsegelangeboten in Griechenland und auf Sansibar.
Segeln in Griechenland – Ägäische Inseln 2026
Vom 12.9. bis 17.10.2026 Segeln wir von Athen durch die Inselwelt der Ägäis bis zur Insel des Pythagoras, Samos, und wieder zurück mit einer Lagoon 440. Mitsegeln können immer sechs Teilnehmer auf jeweils vier verschiedenen Törnabschnitten von acht und zehn Tagen. Ausführliche Informationen zu diesen Törns findest Du hier. Oder Du schreibst mir eine Mail/ WApp.
Segeln und Safari auf Sansibar Januar-März 2027
Letzte Woche habe ich mir die Basis mit den drei Katamaranen auf Sansibar angeschaut, die einen sehr professionellen Eindruck auf mich gemacht hat. Daher wird es 2027 drei Törns von zwei und drei Wochen dort geben, in denen wir die Inselwelt um Sansibar und den beiden größeren Nachbarinseln Pemba und Mafia-Island erkunden. Auf Mafia Island soll es Walhaie geben, mit denen man Schnorcheln kann. Auch ist ein Schlag nach Dar es Salaam (Festland Tansania) geplant.
Und wer möchte kann nach dem Törn noch an einer vier-tägigen Safari in Tansania teilnehmen. Dazu haben wir ebenfalls schon einige Erkundungen eingeholt.
Alle ausführlichen Infoformationen zu den drei Törns ab Sansibar findest Du hier und zur Safari findest Du hier
Es gibt schon den Routenplan für 2026. Los geht es ab 20. April zunächst nach Straßburg und Nancy, weiter auf der Mosel nach Toul und durch Luxemburg bis Trier und danach folgen wir der Saar und dem Saarkanal bis Nancy und Toul.
Dieses Jahr waren wir vom 20. April bis zum 7. Oktober mit unserer VLINDER hauptsächlich in Frankreich, aber auch in Luxemburg und Deutschland unterwegs. Auf unserer Strecke von knapp 1000 Kilometer passierten wir ca. 200 Schleusen (Höchste 15m), zwei Tunnel (475m und 2306m) sowie den Schräglift bei Arzviller mit 45 m Höhenunterschied. Wir tuckerten ganz gemütlich vorbei an vielen verschiedenen Landschaften und Sehenswürdigkeiten und besuchten Museen, Burgen und Schlösser entlang der Strecke.
Für Spaziergänge, Radausflüge im Grünen, Baden, Kaffee- und Kuchennachmittage war auch immer Zeit.
Einige der Highlights waren Muhlhouse, Basel, Colmar, Straßburg, Saverne, Nancy, Toul, Metz, Schengen, Grevenmacher, Trier, Saarburg, die Saarschleife, Völklingen, Saarbrücken, Sarrebourg und Xouaxange.
All dies kannst Du nochmal in unserem Blog mit 142 Beiträgen nachlesen. Rechts auf der Blogseite in der Scroll Zeile „Törntagebuch Archiv – Seegebiete“ findest Du unter „2025 VLINDERs Reisen in Frankreich“ die einzelnen Routenabschnitte.
Unsere ursprünglich geplante Route, die uns wieder zum Winterlager in Saint-Jean-de-Losne führen sollte, mussten wir im Sommer umplanen, weil zwei Kanalrouten, die vom Rhein-Marne-Kanal nach Süden zur Saône führen, teilweise gesperrt waren.
Daher fuhren wir ab Nancy auf der Mosel talwärts über Toul und Metz bis nach Luxemburg und Trier. Von Trier aus folgten wir der Saar flussaufwärts bis Saarbrücken, um dann die letzten Kilometer, den Saar-Kanal und Rhein-Marne-Kanal bis nach Saverne zu folgen.
Jedoch war kurz vor Saverne am Tunnel von Niderviller erst einmal Schluss, da der Schräglift bei Arzviller wegen eines defekten Motors außer Betrieb war.
Nun überwintert die VLINDER jetzt bis April bei der Kuhnle-Marina in Niderviller, bis ab Mitte April die neue Saison zum Mitfahren startet.
Via Internet hatten wir bei Hornbach ein dreieckiges Sonnensegel bestellt. Das wurde inzwischen gefiefert und hat den Weg zurn VLINDER gefunden.
EIn paar Anpassungen für die Halterungen an den Ecken – und schon ist es fix über dem Bug und kann auch bei der Fahrt hängen bleiben, weil es die Sicht nicht behindert.
Nach dem ich die Türen im Steuerhaus getauscht habe, also von BB nach STB, und diese nun nach hinten aufgehen und somit das Durchgehen zum Bug wesentlich erleichtern, war es erforderlich auch an der Reeling und den Ketten einige Änderungen vorzunehmen.
Es mussten die Rohrstützen veresetzt werden, das Holzlauf auf der Reeling angepasst werden und die Ketten geändert werden.
Aber nun ist alles perfekt und funktioniert super.
Das war heute nur ein kleines Stück von 10 Km und ohne Schleuse bis zum Liegeplatz vor der Schleuse Pagny am alten Mosel-Kanal. Hier lag schon ein kleines Motorboot mit Skipperin und ihren drei (!) Hunden. Ausser dass sie dauernd bellten, waren sie ganz nett, der Barsoi-Afgane, Kaukasier und ein winziger Malteser Mix.
Aber abneds war es dann ruhig und die Lichter der Schleuse spiegelten sich im Kanal.
Start in Rheinfelden (CH) am 05.06.25.04.25 Ankunft in Strasbourg am 18.06.25
Insgesamt 190 Km mit 16 Schleusen auf dem Rhein-Rhone-Kanal zusammen mit dem Rhein von Niffer bis Rheinfelden.
Durchschnittsgeschwindigkeit 4-5 Kmh, ausser auf dem Rhein mit bis zu 13 kmh Flussabwärts. Und auf dem Abschnitten des Stichkanals nach und von Colmar sowie des Rhein-Rhone-Kanals von Diebolsheim bis Strasbourg wegen viel Grünzeug im Wasser teilweise nur 1-2 Kmh.
Besuchte größere Orte: Rheinfelden CH und D, Weil am Rhein, Kunheim, Colmar, Krafft, Eschau, Strasbourg
Heute hatten wir einen langen Trip von 55 Km Flussabwärts von Weil am Rhein auf dem Rheinkanal bis zum Abzweig in den Colmar-Kanal.
Daher sind wir recht früh los um auch die fünsch Schleusen unterwegs zu bewerkstelligen. Gleich am Anfang haben wir auf einen Tanker warten müssen, der dann vor uns in der Schleuse festgemacht hatte.
Insgesamt waren wir zwischen den Schleusen immer sehr flott unterwegs weil Kanalabwärts gab es zusätzlich einen mitlaufenden Strom von 5-6 Kmh so dass wir immer mit 12-13 Kmh unterwegs waren. So kamen wir dann gegen 17:00 an einen kleinen Anleger im Colmar-Kanal an, der von einem Bootsclub betreut wird. Da wurde uns dann auch gleich beim Anlegen geholfen. Alles zusammen super nett.
Zum Abendessen gabs ein Spezialgericht von unserem Segelfreund Erwin, den wir von Fidschi kennen, Farfalle ala Savadiva, also Farfalle in der Pfanne geschwenkt mit viel Knofi, Ginger, Zucchini und Kräuterbutter – sehr lecker und reichlich nach unserer langen Fahrt.
Auch diesmal musste Lotsin Nicole für die Strecke von Rheinfelden bis hinter Basel an Bord sein, weil für diesen kurvenreichen Abschnitt auf dem Rhein durch Basel mit seinen vielen Brücken ist die Strömung nicht zu unterschätzen und ändert sich auch in Folge der unterschiedlichen Wasserständen hier auf dem Rhein.
Also wie abgemacht gings dann gegen 10:30 los. Diesmal mit dem Strom, der heute etwas stärker war als auf der hochfahrt. Daher haben wir für die 23km lange Strecke inklusive der beiden Schleusen Biersfelden und Augst nur 2,5 Stunden benötigt und konnten 13:00 Uhr wieder an der Spundwand vom Bootsclub Weil am Rhein fest machen.
Auch war das Wetter heute etwas freudlicher als bei der Bergfahrt vor vier Tagen. Somit haben alle die Fahrt durch Basel sehr genossen.
Am Abend gabs dann am Anleger von Weil am Rhein einen schönen Sonnenuntergang
Am Nachmittag trudelten alle (Fritz und Rudi sowie Roby und Sum) ziemlich gleichzeitig am Bootssteg vom Yachtclub ein. Als erstes ließen wir es uns bei Kaffee und Kuchen (noch von Sylvia gebacken, die für ein paar Tage nach Hause gefahren ist), schmecken. Dann haben wir unsere Fahrt bis Colmar und weiter nach Straßbourg besprochen.
Vor dem Abendessen in einer tollen Pizzeria auf der deutschen Seite von Rheinfelden waren wir noch kurzn einkaufen, damit wir tagsüber immer gut versorgt sein werden.
Es gab ein paar kleiner Wartungsarbeiten unter anderem an der Dieselheizung. Die bekam im Brenner eine neue Düse und wurde neu eingestellt. Jetzt funktioniert sie wieder perfekt – obwohl wir je im Moment gar keine Heizung benötigen.
Start in Saint-Jean-de-Losne am 18.04.25 Ankunft in Rheinfelden (CH) am 02.06.25
Insgesamt 280 Km mit 118 Schleusen auf dem Rhein-Rhone-Kanal zusammen mit dem Rhein von Niffer bis Rheinfelden.
Durchschnittsgeschwindigkeit 4-5 Kmh, ausser auf dem Rhein von Weil-am-Rhein bis Rheinfelden. Da waren es trotz vollgas teilweise nur 3 kmh mit ca. 8-9 kmh Gegenstrom.
Besuchte größere Orte: Dole, Besancon, Ile sur le Doub, Montbelliard, Mulhouse, Weil am Rhein, Basel, Rheinfelden
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