Jun

26

Petra

Der nächste Morgen begann mit einem spektakulären Sonnenaufgang, den Andrea, Richard und ich im Wasser erlebten – wie wunderbar, auf der einen Seite die grünen Hänge der Insel, auf der anderen Seite das erste zarte Rosa-Orange, dass sich auf den Wolken abzeichnete, und wir mittendrin!

Nach einem gemütlichen Frühstück ging es das erste Mal ins Dinghi (aufregend), und dann sausten wir der Stingray City entgegen!

Schon von Weitem leuchtete das Wasser helltürkis, es war schon recht trubelig und ich war echt gespannt, was uns da wohl erwartete.

WAS das war, erlebte ich nach dem ersten Abtauchen: ich schaute DIREKT einem Schwarzspitzenhai in die Augen, während links und rechts von mir die Stachelrochen vorbeischwebten, alles garniert mit etlichen bunten Fischen jeglicher Form, Farbe und Größe, das war ein echtes maritimes Unterwasserfeuerwerk!

Einige Einheimische verteilten Leckerbissen an die Rochen, die sich wirklich und wahrhaftig an den Menschen emporhangelten, das sah aus, als ob sie einen Mantel tragen würden, oben grau, unten weiß, der ständig in Bewegung war.

Ich stellte mich hin und schaute mir dieses Schauspiel völlig ungläubig an, und dann kam er, der Rochen, umschmeichelte mich sanft und ganz weich, es war einfach unglaublich!!!

Richard filmte und fotografierte, was das Zeug hielt, auch die beiden als erfahrene Taucher waren begeistert, vor allem von den „zutraulichen“ Haien.

Irgendwann wurde es dann aber doch zu voll (von Menschen), und wir trollten uns gen VAVA-U zu einem kleinen Snack.

Am Nachmittag hatten wir uns einen Aussichtspunkt als Wanderziel auserkoren. Es ging durch eine wunderschöne, aber seeeehr warme Landschaft bergan, und irgendwann gaben einige von uns auf, ok, Martin hat es geschafft!

Immer nach dem Motto, „der Weg ist das Ziel“ genossen wir den Spaziergang und fielen abends nach einem leckeren Abendessen wieder früh und müde in unsere Kojen.